Arten von Markisen: Unterschiede und Ähnlichkeiten
Was genau ist eigentlich eine Markise? Wodurch ist sie charakterisiert und was sind bei den verschiedenen Arten der Markisen die Unterschiede? Zunächst einmal ist eine Markise im Grunde genommen ein Gestell, auf dem – oder mithilfe dessen – sich ein Tuch als Sonnenschutz entspannt. Meist lässt sich das Tuch über eine Rolle ein- und ausrollen, diese Rolle heißt Tuchwelle. In den meisten Fällen ist eine Seite der Markise, und zwar die Seite mit der Tuchwelle, an einer Hauswand befestigt. Damit hört es mit den Gemeinsamkeiten auch fast schon wieder auf. Viel interessanter bei Markisen sind die Unterschiede.
Die Gelenkarmmarkise
Die vielleicht häufigste Form ist die Gelenkarmmarkise. Bei der Gelenkarmmarkise sind zwei Gelenkarme auf gleicher Höhe neben der Tuchwelle mit dem Markisentuch verbunden, und sie drücken dann das Tuch nach vorn von der Tuchwelle weg. So schwebt die Gelenkarmmarkise scheinbar über der Terrasse. Sie schützt außer vor Sonne auch vor leichtem Regen.
Die Standmarkise
Im Unterschied zur Gelenkarmmarkise ist die Standmarkise freistehend auf zwei relativ weit ausladenden Stützen, um eine möglichst hohe Stabilität zu erzielen. Standmarkisen können fest installiert oder auch mobil sein. Zwei Markisentücher spannen sich von der Mitte ausgehend seitlich nach rechts und links außen. Ihre Tuchwellen liegen parallel mittig auf dem höchsten Punkt der Standmarkise.
Die Halbkassettenmarkise
Halbkassettenmarkisen sind im Prinzip Gelenkarmmarkisen mit einer stabilen Schutzhülse für die Gelenkarme und das Markisentuch. Deshalb sieht man für die Halbkassettenmarkise auch oft die Bezeichnung Hülsenmarkise. Eine Erweiterung der Halbkassettenmarkise ist die Kassettenmarkise, bei der Gelenkarme und Tuch vollständig in einer schützenden Kassette verschwindet. In beiden Fällen, sowohl bei der Kassetten- als auch bei der Halbkassettenmarkise sind Tuch und Gelenkarme vor Regen und Schmutz geschützt.
Die Gegenzugmarkise
Die Gegenzugmarkise kommt ganz ohne Gelenkarme aus. Für die Gegenzugmarkise werden seitliche, fest montierte Schienen verwendet, auf denen mittels Gurtbändern und Federn das Markisentuch herausgezogen wird. Besonders für die Beschattung von Wintergärten eignen sich Gegenzugmarkisen gut, da die notwendigen Schienen auf dem Dach des Wintergartens befestigt werden können. Damit ist gleichzeitig schon eine weitere Markisenart erwähnt: Die Wintergartenmarkise, die sowohl innen als auch außen angebracht sein kann.
Weitere Markisen
Senkrechtmarkisen werden wie Rollos innen oder außen am Fenster montiert und rollen sich senkrecht nach unten aus.
Auch Seitenmarkisen stehen vollkommen senkrecht. Sie dienen eher dem Sichtschutz oder als Schutz vor tief stehender Sonne, da sie nicht vertikal, sondern nur horizontal ausgerollt werden.
Welche Art von Markise für Ihren Gastronomiebetrieb die geeignetste ist, hängt letztlich von den örtlichen Gegebenheiten ab, und wie intensiv Sie die Außengastronomie nutzen wollen. Wenden Sie sich gern an das Team von SCHIRMHERRSCHAFT, das Sie kompetent und fachkundig berät.





