Frühjahrsputz auf der Terrasse: So vertreiben Sie den Winter

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und überall beginnt es zu grünen und blühen – höchste Zeit, für den Frühjahrsputz auf der Terrasse. Unser Tipp: Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Terrasse zu reinigen und in ein Wohnzimmer im Grünen zu verwandeln.

Terrassenboden reinigen

Nach dem Winter ist der Terrassenboden häufig nicht sehr ansehnlich: Regen und Laub sorgen für Schmutz und grünen Belag. Hier hilft es nur, den Putzlappen zu schwingen und den Boden zu reinigen. Doch wie und mit welchem Mittel reinige ich den Boden am besten?

Welches Reinigungsmittel Sie nehmen, ist abhängig von Ihrem Bodenbelag: Terrassendielen aus Holz werden anders gereinigt als Steinplatten oder ein WPC Terrassenboden.

In den meisten Baumärkten finden Sie chemische Grünbelag-Entferner, mit denen Sie Algen, Schimmel und Grünbelag langfristig entfernen können. Dieses Reinigungsmittel kann für Stein-, Holz- und Keramikflächen genutzt werden und selbst Holzzäune und Gehwegplatten lassen sich damit reinigen.

Ein großer Nachteil dieses Reinigungsmittels: Grünbelag-Entferner wurden vom Umweltbundesamt als umweltgefährlich und giftig eingestuft und sollte nicht ins Grundwasser gelangen. Deswegen ist diese Art der Terrassenreinigung – so bequem sie auch sein mag – nicht unbedingt zu empfehlen.

Eine Alternative sind Dampf- und Hochdruckreiniger, mit denen der Terrassenboden leicht und rückenschonend gereinigt werden kann. Hochdruckreiniger lassen sich häufig für wenig Geld im Baumarkt leihen. Doch auch hier gibt es Einschränkungen: Nicht jeder Bodenbelag ist für eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger geeignet. WPC-Terrassendielen können Sie damit hervorragend reinigen, wenn Sie maximal 80 bar einstellen und eine Distanz von mindestens 20 Zentimetern einhalten. Bei einigen Belägen kann es Ihnen aber auch passieren, dass sich die Bodenbeschichtung löst. Vor allem bei Terrassen mit Waschbetonplatten, Sandstein, Kalkstein oder Travertin sollten Sie lieber auf die Hochdruckreinigung verzichten. Gleiches gilt für Holzterrassen: Bei der Reinigung richten sich die Holzfasern auf und Feuchtigkeit kann in das Material ziehen. Dies hat zur Folge, dass sich Algen und Schmutz sehr schnell wieder ausbreiten.

Sollten Sie dennoch einen Hochdruckreiniger nutzen wollen, stellen Sie ihn auf die geringste Stufe und testen Sie ihn vorab an einer kleinen Stelle aus.

Am umweltfreundlichsten und bodenschonendsten ist die Reinigung mit Besen, Bürste und Schrubber, warmem Wasser und einem milden Spülmittel wie grüner Seife. Dies macht sicherlich am meisten Arbeit, am Ende aber zahlt es sich durch eine lange Lebensdauer Ihres Terrassenbodens aus.

Übrigens: Wenn Sie schon dabei sind, Frühjahrsputz auf der Terrasse zu machen, sollten Sie auch die Fugen und kleinen Ritzen nicht vergessen, in denen sich oft Unkraut und Moos breitmachen. Bei kleinen Terrassen ist ein Fugenkratzer zu empfehlen, bei großen Flächen kann das Unkraut mit Gas oder Infrarot abgeflämmt werden. Aber auch hier gilt: Bei Holz- und WPC-Terrassen ist diese Vorgehensweise nicht zu empfehlen und auch ein Bodenbelag aus Stein kann dabei in Mitleidenschaft gezogen werden. Testen Sie auch hier idealerweise zunächst eine kleine Stelle aus.

Outdoormöbel reinigen

Strahlt Ihre Terrasse wieder, sind die Outdoormöbel dran: Terrassenmöbel aus Holz, Kunststoff oder Aluminium reinigen Sie am besten mit warmem Wasser und sanftem Spülmittel oder Seifenlauge. Auf Scheuermittel sollten Sie unbedingt verzichten, dieses zerkratzt die empfindlichen Oberflächen Ihrer Gartenmöbel zu sehr.

Haben Sie Teakholzmöbel, können Sie auch auf sogenannten Entgrauer zurückgreifen. Anschließend sollten Sie Ihre Holzmöbel ölen. Hier empfiehlt es sich übrigens, dieses im Laufe der Terrassensaison nochmal zu wiederholen. So sind Ihre Möbel bestens geschützt vor UV-Strahlung und anderen Witterungseinflüssen.

Unser Tipp: Mit einer Schutzhülle für Terrassenmöbel verlängern Sie nicht nur die Lebensdauer Ihrer Möbel, sondern sorgen auch dafür, dass sie länger schön und ansehnlich sind.

Pflanzen umtopfen

Sobald die kältesteten Frostnächte überstanden sind, können Sie Ihre Terrassenpflanzen aus dem Winterquartier holen und fit für Frühjahr und Sommer machen. Schneiden Sie Ihre Pflanzen zurück, entfernen Sie welke Stellen, gönnen Sie Ihren Blumen frische Erde und pflanzen Sie sie bei Bedarf in größere Blumenkübel. Bei dieser Gelegenheit können Sie Ihre Pflanzgefäße auch gleich reinigen – sonst stehen auf Ihrer glänzenden Terrasse verschmutzte Blumentöpfe und trüben das Bild ein wenig.

Kleiner Tipp: Um Staunässe zu vermeiden, sollte der Blumentopf am Boden ein Loch besitzen, damit überschüssiges Gießwasser wieder austreten kann. Hilfreich ist es außerdem, die Blumenerde mit Sand und Kies zu mischen, so wird die Erde beim Gießen nicht zu feucht. Um ein zu starkes Austrocknen im Sommer zu verhindern, können Sie die oberste Schicht mit Kies bedecken.

Terrasse neu dekorieren

Nach dem Frühjahrsputz auf der Terrasse ist die Deko dran. Die Pantone-Trendfarbe in diesem Jahr ist Greenery, ein saftig-leuchtendes Grün. Lesen Sie hier, wie Sie Greenery, die Pantone Trendfarbe 2017, bei der Farbgestaltung Ihrer Terrasse berücksichtigen können. Auf unserem Pinterest-Profil finden Sie zudem jede Menge DIY-Ideen und Dekotipps für Terrasse und Garten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Windlicht mit Spitze, das im Handumdrehen gebastelt ist?

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei Ihrem Frühjahrsputz. Sollten Sie Bedarf an Sonnenschutz – Markise, Terrassendach oder Sonnenschirme – haben, stehen wir Ihnen gerne unterstützend zur Seite. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie!

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