Unsere Hersteller stellen sich vor: May Schirm-Systeme

In unserem Katalog lassen sich rund 500 Sonnenschirme und Markisen verschiedener Hersteller finden. Doch wer steckt eigentlich hinter den Namen Glatz, May, Bahama und Leiner? Um das zu klären, haben wir uns überlegt, dass wir den Herstellern die Möglichkeit geben, sich vorzustellen. Wir haben sie deswegen mit einer Reihe von Fragen konfrontiert und sie gebeten, uns Rede und Antwort zu stehen. Dabei geht es um Themen wie die Geschichte des Unternehmens, Sicherheit, die Entwicklung der Branche und natürlich die Zusammenarbeit mit Schirmherrschaft. Die Antworten werden wir nach und nach in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Den Anfang macht der Schirmhersteller May. Das Familienunternehmen wurde vor rund 30 Jahren von Anton und Gertrud May gegründet und wird heute in zweiter Generation von Klaus-Peter May und seinem Bruder Karl-Heinz May geführt. Klaus-Peter May nahm sich trotz Hochsaison die Zeit, um uns ein bisschen was zu erzählen.

Seit wann gibt es Ihr Unternehmen bereits und von wem wurde es gegründet?

Die May Gerätebau GmbH wurde 1983 von Anton und Getrud May im oberschwäbischen Betzenweiler gegründet. Es mangelte der Gründungsphase nicht an Dramatik, da die lokale IHK die Unterstützung verweigerte. Doch die Gründer ließen sich nicht vom Weg abbringen und so bietet die Firma May heute mehr als 90 Mitarbeitern, Auszubildenden und DHBW-Studenten einen Arbeits- und Ausbildungsplatz.

Wie kam es zur Spezialisierung auf Sonnenschirme?

Anton May war vor der Gründung des Unternehmens im Vertrieb viel unterwegs und erkannte als Tüftler beim Schließen eines damals üblichen Gastronomieschirmes auf einer Terrasse, dass das Wegräumen der Tische vor dem Schließvorgang eine unnötige Arbeit war. Er entwickelte daraufhin in seiner Freizeit den ersten voll-teleskopierenden Schirm mit Spindelantrieb. Der Spindelantrieb ermöglichte es, den Schirm "über“ Tischen und Stühlen zu schließen.

Was zeichnet May-Schirme aus? Für wen werden sie produziert?

May-Schirme zeichnen sich durch elegantes Design und eine hohe Windstabilität aus. Die May-Großschirme Rialto, Filius, Schattello und Albatros wurden speziell für die Bedürfnisse der Profi-Gastronomen entwickelt und können durch umfangreiches Zubehör – spezielle Befestigungen, Regenrinnen, Seitenbehänge, Heizungen, Beleuchtung und Schallschutz – ergänzt werden. Die Ampelschirme Mezzo und Dacapo wurden für die Privatterrasse entwickelt und glänzen durch Flexibilität und hohen Bedienkomfort.

Wie entstehen neue Modelle und von wem werden sie entworfen?

Alle Modelle werden inhouse bei May entwickelt, produziert (Made in Oberschwaben) und weltweit vertrieben.

Wie lange dauert es vom Entwurf bis zum fertigen Schirm? Wie sieht die Produktion aus?

Die Zeitdauer der Schirmentwicklung hängt stark von der Schirmgröße bzw. dem geplanten Einsatzzweck ab. Leider ist dies schlecht planbar, zumal wir bei May neue Schirmmodelle erst dann verkaufen, wenn diese bereits einige Zeit bei Pilotkunden gemeinsam im harten Praxistest auf Herz und Nieren geprüft wurden.

Was liegt aktuell im Trend?

Derzeit sind vor allem quadratische Schirme sowie in zunehmendem Maß auch rechteckige Schirme in großen Größen gefragt, weil die Gastronomen dadurch die Terrassen besonders gut abdecken können. Die Farben der Bespannungen folgen ganz den allgemeinen Trends, was May durch eine aktuelle Modekollektion mit z.B. der Farbe Taupe und verschiedenen Brauntönen Rechnung trägt. Da jedoch die Standardfarbkollektion bei May bereits mehr als 50 Stoffe umfasst und beliebige weitere Stofffarben und -arten aufgezogen werden können, werden alle Kunden bei May fündig.

Welche Sicherheitsprüfungen muss ein Schirm bei Ihnen durchlaufen, ehe er zum Kunden gelangt?

Alle Schirme werden einer 100-prozentigen Kontrolle auf Funktion und Optik unterworfen. Elektrifizierte Schirme mit Heizung, Beleuchtung, Lautsprecher und Motorantrieb werden durch besonders ausgebildete Mitarbeiter nach einem besonderen, normkonformen Testverfahren geprüft und dokumentiert.

Was denken Sie, wie sich die Branche in den nächsten Jahren entwickeln wird?

Die Branche Sonnenschutz insgesamt wird sich weiter auf hohem Niveau halten. Es wird jedoch eine Professionalisierung auf der Nachfrageseite zu erwarten sein, da zumindest in der gehobenen Gastronomie das Ausbildungsniveau bei den Entscheidern ansteigt. Speziell auf Sonnenschirme bezogen gehen wir davon aus, dass es eine zunehmende Trennung von Importware aus Fernost „aus dem Regal“ und dem beratungsintensiven, hochwertigen Problemlösungs-Schirm geben wird. Kunden entscheiden sehr bewusst und gut informiert darüber, ob eine dauerhafte, hochwertige Lösung, Made in Germany, sinnvoll ist, oder ob einfache Importschirme übergangsweise in Frage kommen.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit der Schirmherrschaft?

Sehr gut! Schirmherrschaft hat sich zu einem wichtigen Partner für May entwickelt und bringt durch die gute Kommunikation viele wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen. Vor allem das Geschäftsmodell, dass May-Sonnenschirme nicht nur verkauft werden, sondern auch der volle Service inklusive Einlagerung, Reinigung und Reparatur, über den ganzen Lebenszyklus von Schirmen hinweg, angeboten wird, kann nicht genug betont werden. Es wird viel über Nachhaltigkeit geredet - bei Schirmherrschaft wird dies bereits seit Jahren praktiziert!

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