Unsere Hersteller stellen sich vor: Zangenberg

Einige unserer Hersteller haben bereits die Möglichkeit genutzt, sich und ihre Produkte in unserem Blog etwas näher vorzustellen. Heute geht es um das Osnabrücker Unternehmen Zangenberg: Geschäftsführer Ralf Zangenberg gibt Einblick in die mehr als 150-jährige Geschichte des Schirmherstellers.

Seit wann gibt es Ihr Unternehmen bereits und von wem wurde es gegründet?

Die Heinrich Zangenberg GmbH & Co.KG wurde 1860 von Heinrich Zangenberg gegründet. Der heutige Geschäftsführer Ralf Zangenberg leitet das Unternehmen nun schon in fünfter Generation.

Somit ist Zangenberg das wohl älteste inhabergeführte Unternehmen Europas, welches heute noch Sonnenschirme produziert. 2010 feierte Zangenberg  150-jähriges Firmenjubiläum.

Wie kam es dazu, dass Sie sich auf Sonnenschirme spezialisiert haben?

Zangenberg startete mit Regenschirmen. Als dieser Markt immer mehr Richtung Asien abwanderte und somit der Preisdruck sehr groß wurde, spezialisierten wir uns auf den Bereich Sonnenschirme.

Diese Entscheidung legte den Grundstein für unseren heutigen Erfolg.

Was zeichnet Ihre Sonnenschirme aus? Für wen werden sie produziert?

Unsere Schirme sind auf die Verbraucher zugeschnitten. Dabei spielt Qualität eine große Rolle. Ein Schirm aus dem Hause Zangenberg ist mit meinem Namen verbunden. Schon deshalb lege ich besonderen Wert auf die gute Verarbeitung der Produkte.

Wir sind ein sogenannter Vollsortimenter. Das bedeutet, unser Produktportfolio beginnt beim kleinen Strandschirm für den Urlauber und reicht über den Sonnenschirm im privaten Garten bis hin zum Gastronomieschirm, optional auch mit aufgedruckter Werbung.

Wie entstehen neue Modelle und von wem werden sie entworfen?

Wir setzen uns regelmäßig mit unserem Team zusammen und gehen auf die Bedürfnisse der Verbraucher ein. So versuchen wir unsere Produkte stetig an die Anforderungen unserer Kunden anzupassen.

Wie lange dauert es vom Entwurf bis zum fertigen Sonnenschirm? Wie sieht die Produktion aus?

Das richtet sich nach dem Modell und der Ausführung. Erste Prototypen sind relativ schnell realisiert. Insgesamt kann so eine Entwicklung bis zum ausgereiften Produkt allerdings auch bis zu einem Jahr dauern.

Die Produktionsdauer richtet sich nach der Saison. Fünf bis 20 Werktage sind da die Regel.

Was liegt aktuell im Trend?

Ganz klar „Made in Germany“. Zum Glück ist die „Geiz ist Geil“-Einstellung weitestgehend aus den Köpfen der Verbraucher verschwunden.

Klarer Trend sind Ampelschirme. Die Kunden möchten beschattet werden, ohne einen den Schirmmast in der Mitte zu haben. Und es gilt: eckig vor rund.

Welche Sicherheitsprüfungen muss ein Schirm bei Ihnen durchlaufen, ehe er zum Kunden gelangt?

Wenn Sie unseren Firmensitz in Wallenhorst bei Osnabrück besuchen, werden Sie viele Schirme auf dem Gelände sehen, die wir einem Dauertest unter Realbedingungen unterziehen.

Somit sind unserer Produkte gut auf die bevorstehenden Beanspruchungen vorbereitet.

Was denken Sie, wie sich die Branche in den nächsten Jahren entwickeln wird?

Die Bewusstheit für „Made in Germany“ wird weiter steigen. Die Fachhändler setzen auf Qualitätsschirme und auf die gute Kommunikation zu uns als Hersteller.

Beste Qualität gepaart mit Kompetenz wird sich durchsetzen.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit der Schirmherrschaft?

Großartig. Es macht Spaß, mit der Schirmherrschaft als engagiertem und zuverlässigem Partner zu arbeiten. Wir freuen uns auf die nächste Saison.

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Fotos © Zangenberg

 

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