Unser Terrassen-Lexikon

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In unserem Terrassen-Lexikon erklären wir Ihnen die Bedeutung verschiedener Fachbegriffe – von A wie Ampelschirm über M wie Markise bis Z wie Zangenberg - damit Sie bei Ihrer Bestellung wissen, was Ankerplatte, Bodenhülse und Tischfreiheit ist.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A

Acryl

Acrylfaser ist die Kurzbezeichnung für Polyacrylfaser. In der Herstellung von Markisenstoffen werden hauptsächlich Acrylfasern verwendet, weil sie eine hohe Haltbarkeit haben und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Sonnenstrahlen aufweisen. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch eine hohe Reißfestigkeit und Farbstabilität aus. Auch bei Sonnenschirmen wird gerne Acrylstoff verwendet. Acrylstoffe sind spinndüsengefärbt und haben ein verhältnismäßig hohes Gewicht (ca. 300 g/m²). Sie sind im Vergleich zu Airtexstoffen schwerer und dichter. Weiterhin zeichnen sich Acrylstoffe durch eine hohe Wasserdichtigkeit und Wasserdruckbeständigkeit (ca. 400 mm Wassersäule) aus, was bedeutet, dass ein Schirm mit Acrylbespannung und normaler Dachneigung wasserdicht ist (ausgenommen die Nähte). Acrylstoffe stehen für eine extrem hohe Lichtechtheit und eine damit verbundene Farbbeständigkeit. Das garantiert die Langlebigkeit.

Airtex®

Airtex ist ein speziell für den Sonnenschutz  konzipierter Stoff, der von der Firma Mehler entwickelt wurde.

Allwetterschirm

Allwetterschirme sind Schirme, die nicht nur vor Sonnen- und UV-Strahlen schützen, sondern auch bei Regen ihre Schutzfunktion erfüllen. Diese Schirme sind für den ganzjährigen Einsatz geeignet und werden vor allem in der Gastronomie eingesetzt. 

Aluminiumschirm

Ein Aluminiumschirm ist ein Sonnenschirm mit einem Gestell aus Aluminium. Aluminium bietet gegenüber anderen Materialien viele Vorteile: Es ist relativ leicht, zugleich jedoch äußerst robust. Darüber hinaus rostet Aluminium nicht. Großschirme, die in der Gastronomie und Hotellerie zum Einsatz kommen, werden vorrangig aus Aluminium hergestellt. 

Ampelschirm

Ampelschirme sind Sonnenschirme, bei denen der Schirmmast nicht mittig, sondern seitlich versetzt angebracht ist. Dadurch kann die Schattenfläche unter dem Schirm voll genutzt werden. Ampelschirme eignen sich vor allem bei beengten Platzverhältnissen. Ampelschirme werden auch als Freiarmschirme bezeichnet.

Ankerhülse

Die Ankerhülse ist eine Bodenverankerung für Sonnenschirme, die aus einem unteren und einem oberen Ankerrohr (zweiteiliges Ankerrohr) besteht. Der untere Teil der Ankerhülse wird ebenerdig einbetoniert und der obere Teil des Ankerrohrs, in dem der Sonnenschirm befestigt wird, wird in der Regel auf dem Unterteil verschraubt.

Ankerplatte

Ankerplatten sind Elemente aus Metall (Stahl) die dazu verwendet werden, Schirme zu verankern. Sie bestehen aus Stahlplatten und werden mithilfe von Ankerbolzen auf dem Untergrund aufgedübelt.

Armhalter

Armhalter sind zentrale Bauteile jeder Markise, denn an ihnen werden die Gelenkarme befestigt. Armhalter dienen der seitlichen Stabilität, deswegen müssen sie extremen Hebelkräften standhalten können.

Aufdruck

Durch den Aufdruck ist es möglich, Schirme und Markisen individuell zu gestalten. Bei Schirmen und Markisen wird häufig der Volant oder das Dachsegment für Applikationen bzw. das Branding genutzt. Applikationen können beispielsweise das Firmenlogo oder der Name sein. Es gibt verschiedene Druckverfahren (Siebdruck, Digitaldruck, Durchdruck), die je nach Bedarf angewendet werden. Der Siebdruck eignet sich bei einer geringen Auflage, erzielt brillante Druckergebnisse, weist eine hohe Lichtechtheit auf und ist auf jeder Stoffklasse und -farbe möglich. Der Digitaldruck erfordert ebenfalls keine Mindestauflage, bietet absolut fotorealistische Druckbilder mit hoher Lichtechtheit und ist in unzähligen Farbnuancen druckbar. Bei dem Durchdruck ist der Stoff vollflächig bedruckbar und erzielt neben einer perfekten Farbbrillanz auch einen vollständigen Durchdruckeffekt. Bei diesem Verfahren ist meist eine Mindestauflage erforderlich. 

Ausfall                       

Der Ausfall die Länge einer Markise im ausgefahrerenen Zustand an. Anstatt von Ausfall könnte deswegen auch von Tiefe gesprochen werden. Der Ausfall wird von der Wand bis zum Ausfallprofil, das heißt dem vordersten Markisenbauteil im ausgefahrenen Zustand gemessen. Die Markise sollte dabei eine Neigung von ca. 15 Grad haben.

Ausfallprofil   

Das Ausfallprofil ist das vorderste Bauteil einer Markise, an dem das Markisentuch sowie die Gelenkarme befestigt sind. Auch der Volant kann am Ausfallprofil befestigt werden. Bei Kassettenmarkisen schließt das Ausfallprofil im eingefahrenen Zustand mit der Kassette ab, sodass sie Schutz vor allen Witterungsbedingungen bietet. Geöffnet wird die Markise über die Gelenkarme.


B

BaHaMa Becher

Seit 1950 stellt das Unternehmen BECHER Textil- & Stahlbau GmbH Allwetter – Großschirme unter der Familienmarke BaHaMa her. Die Produkte werden ausschließlich in Deutschland produziert und zeichnen sich durch eine sehr hohe Produktqualität aus. Zu ihren Sonnenschirmen zählen u.a. der BaHaMa Jumbrella, der BaHaMa Event und der BaHaMa Casa/Easy. Die Schirme dieses Herstellers werden überwiegend im Gewerbebereich eingesetzt.

Balkonschirm

Sonnenschirme werden als Balkonschirme bezeichnet, wenn sie aufgrund ihrer Größe und ihrer Bauart ideal für einen Balkon geeignet sind. Häufig werden rechteckige Schirmmodelle gewählt. Balkonschirme lehnen sich an das Ampelschirmprinzip an und werden nicht wie üblich mit einem großen Standfuß auf dem Boden befestigt, sondern an der Wand fixiert, was deutlich platzsparender ist.

Beaufort/Beaufortskala

Sonnenschirme können je nach Konstruktion und Größe unterschiedlichen Windstärken standhalten. Die Beaufortskala ist eine Skala zur Klassifikation von Winden nach ihrer Geschwindigkeit. Die Skala ist in 13 Gruppen eingeteilt. Für viele Sonnenschirme wird die maximale Windgeschwindigkeit  bzw. Belastbarkeit im geöffneten Zustand in Beaufort (Bft) angegeben. 0 Bft steht für Flaute, 12 Bft für Orkan.

Befestigung für Sonnenschirm

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einen Schirm zu befestigen oder zu verankern. So kann zwischen einer mobilen Befestigung (z.B. Schirmfuß oder Mobilständer) und einer immobilen Verankerung (z.B. Bodenhülse) gewählt werden.

Befestigungskonsole für Markisen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um eine Markise zu befestigen. Es können Halter an der Wand, ian der Decke oder an den Dachsparren installiert werden. In diese Halter wird die Markise eingehängt. Bei Kassettenmarkisen wird der gesamte Kasten an den Konsolen befestigt, bei offenen Gelenkarmmarkisen wird nur das Tragrohr eingehängt.

Behanghöhe

Die Behanghöhe gibt an, in welcher Höhe der Vario-Volant angebracht ist bzw. wie weit dieser ausgefahren werden kann. Die Durchgangshöhe unterhalb der Markise bleibt dabei gleich.

Beleuchtung

Um die gastronomische Terrasse auch in den Abendstunden attraktiv für Gäste zu gestalten, können Schirme zusätzlich mit Beleuchtungselementen ausgestattet werden. Der Schirm kann z.B. mit einer LED – Beleuchtung aufgerüstet werden.

Bespannung

Sonnenschirme bzw. dessen Bespannung oder Membrane, können optimal den Gegebenheiten des Standortes angepasst werden. Der Schirm kann mit verschiedenen Textilien bespannt werden (in aufsteigender Qualität: Baumwolle – Polyolefin – Polyester – Polyacrilnitril). Die Größe, die Form und die verschiedenen Stoffe sind bei der Bespannung in der Regel wählbar.

Betex05

Betex05 ist das Standardgewebe des Allwetterschirmherstellers BaHaMa Becher. Das Gewebe zeichnet sich durch eine physikalisch-qualitative und optisch-ästhetische Optimierung aus. Seine Eigenschaften sind u.a. ein hohes Flächengewicht (> 200 g/m²) eine sehr hohe Reiß- und Zugfestigkeit, eine sehr hohe Wasserdruckbeständigkeit und eine verstärkte Lichtdurchlässigkeit bei nahezu allen Farbtönen. Außerdem haben die Schirmdecken auf der Ober- und der Unterseite den gleichen Farbton. Ein Nachteil des Gewebes ist der so genannte "Marmorisierungseffekt" - in der textilen Fachsprache auch "Graubruch" bzw. "Weißbruch" genannt. Der Marmorisierungseffekt ist für den unter dem Schirm stehenden Betrachter optisch nur dann wahrnehmbar, wenn er gegen Sonnen- oder helles Tageslicht schaut. Bei Nacht fällt der Graubruch nicht auf. Je heller der gewählte Gewebefarbton ist, desto stärker ist der Effekt.

BIKATEC

BIKATEC ist ein Unternehmen "Made in Germany". BIKATEC produziert unter anderem Schirmsysteme und Sonnensegel. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte.

Bodenhülse

Eine Bodenhülse bietet die Möglichkeit, den Sonnenschirm professionell und sicher im Boden zu verankern. Der Hauptvorteil einer Bodenhülse liegt in der enormen Standfestigkeit. Eine Bodenhülse bietet zudem keine Stolperkanten und ist auch optisch eine elegante Lösung. Hochwertige Schirme haben in der Regel eine modellspezifische Bodenhülse, die passgenau für den jeweiligen Schirm ist. Ein Sonnenschirm mit Bodenhülse trotzt daher nahezu allen Winden. Ein weiterer Pluspunkt ist der gewonnene Platz, denn durch die Bodenhülse wird kein störender Schirmständer benötigt. Die Bodenhülse ist häufig zweiteilig: Ein Teil wird unterirdisch in einem Betonfundament eingebaut. Ein zweites Bauteil (z.B. Standrohr, Drehfuß etc.) dient zur Fixierung des Schirms und kann abmontiert werden.

Bodenfreiheit

Bei der optimalen Nutzung des Schirms, spielt die Bodenfreiheit eine große Rolle. In der Gastronomie muss der Schirm geöffnet und geschlossen werden können, ohne dass die Gäste gestört oder Möbel verrückt werden. Das wird erreicht, indem Sonnenschirme über der Höhe von Tischen und Stühlen (ca. 80cm) geschlossen werden. Die Bodenfreiheit bezeichnet die Differenz vom Boden zum niedrigsten Punkt aller Speichen (ohne die Textilie).

Breite            

Multipliziert man die Breite der Markise mit dem Ausfall, dann erhält man die mögliche Fläche, die von der Markise beschattet werden kann. Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass die Markise breiter ist als das Tuch.


 C


 D

Dachstrebe/Dachspeiche

An den Dachstreben wird der Stoff befestigt der Markise oder des Sonnenschirms.

Dachsparrenträger

Dachsparrenträger oder Dachsparrenkonsolen werden benötigt, um die Markise am Dachsparren befestigen zu können.

Diagonalspeiche

Bei rechteckigen und quadratischen Sonnenschirmen gibt es kurze und lange Dachstreben bzw. Dachspeichen. Die langen Eckspeichen werden auch als Diagonalspeichen bezeichnet.

DIN EN 13561

Seit 2006 sind Hersteller dazu verpflichtet, ein CE-Konformitätsverfahren durchzuführen. Dabei werden die Produkte auf Faktoren wie Sicherheitswindlast und Wasserlast geprüft. Heutzutage dürfen keine Markisen mehr ohne CE-Kennzeichnung in Umlauf gebracht werden.

Drehfuß

Mithilfe des Drehfußes kann man den Schirm individuell schwenken, sodass er immer optimalen Schatten spendet.

Drei-D-Sensor

Der Drei-D-Sensor wird seitlich am Ausfallprofil angebracht und reagiert auf die Bewegungen der Markise in drei Dimensionen. Es ist ein spezieller Wächter der Firma Somfy für Funkmotoren. Werden vorprogrammierte Werte erreicht, so schließt die Markise zur Sicherheit automatisch.

Durchgangshöhe

Unter der Durchgangshöhe versteht man die Höhe eines geöffneten Schirms vom Boden bis zum Strebenende. Große Schirme haben in der Regel höhere Durchgangshöhen als kleinere Schirme. In der Regel wird eine Mindesthöhe von ca. zwei Metern empfohlen, damit auch großgewachsene Menschen nicht beeinträchtigt werden. Ein Volant kann die Durchgangshöhe eventuell verringern (je nach Hersteller).


E

Elektroanschluss Sonnenschirm

Der Elektroanschluss am Schirm dient als Stromquelle für eventuelle Endgeräte wie z.B. Heizer, Beleuchtung und/oder Soundsysteme. Der Eletronanschluss ist nicht standardmäßig am Schirm vorhanden, sondern kann optional bei einer Schirmbestellung dazu gekauft werden.

Elektroantrieb Markise

Neben einer Handkurbel kann als Antrieb für eine Markise ein Elektroantrieb gewählt werden. Dieser sogenannte Rohrmotor wird in die Tuchwelle eingebaut, sodass er optisch unsichtbar und gleichzeitig vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Für den Elektroantrieb ist ein 230-Volt-Anschluss erforderlich, der von einem Fachmann installiert werden muss. Die Bedienung des Elektroantriebs kann auch via Funkbedienung erfolgen. Der Rohrmotor wird in diesem Fall mit einem Funkempfänger ausgestattet und kann per Funkbedienung gesteuert werden. Mit dem Handsender kann die Markise von überall bequem bedient werden. Die Reichweite dabei beträgt bis zu 300 Meter. Der Montageaufwand ist relativ gering.

Eloxieren

Das Eloxal–Verfahren ist eine Methode der Oberflächentechnik zum Erzeugen einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation. Diese fünf bis 15 Mikrometer dünne Schicht schützt tiefere Schichten vor Korrosion. Die Oberfläche ist standardmäßig bei allen Aluminiumschirmen vor Korrosion geschützt.


F

Fallarmmarkise

Fallarmmarkisen sind ideal, um Fenster und kleinere Balkons zu beschatten. Sie haben in der Regel einen geringeren Ausfall und werden gerne als Sicht- und Blendschutz genutzt. Eine andere Bezeichnung für Fallarmmarkise ist Senkrechtmarkise.

Freiarmschirm

Synonym für Ampelschirm: Als Freiarmschirme werden Sonnenschirme bezeichnet, die ihren Mast auf der Seite haben. Das hat den Vorteil, dass der Mast nicht mittig stehen muss, sondern seitlich platziert werden kann. Allerdings verliert der Ampelschirm bzw. Freiarmschirm dadurch etwas an Stabilität. Ein schwerer Ständer kann die Stabilität jedoch wieder verbessern.

Freistehende Markise

Freistehende Markisen bieten sich an, wenn die Markise auf einer großen Terrasse oder einer Freifläche installiert werden soll und keine Wandmontage möglich ist. Die Gestelle der Markisen bestehen in der Regel aus Aluminium.


G

Galgenschirm

Der Galgenschirm ermöglicht einen optimalen Schattenschutz. Der Mast ist bei dieser Sonnenschirmart auf der Seite, sodass der Schattenraum effizienter genutzt werden kann.

Synonyme: Ampelschirm, Freiarmschirm

Gastronomieschirm

Der Begriff Gastronomieschirm ist nicht eindeutig definiert. Je nach Hersteller können auch Kleinschirme unter einer Größe von drei Metern als Gastronomieschirm definiert werden. In der Regel versteht man aber unter "Gastroschirm" einen großen Sonnenschirm, der aufgrund seiner Größe (mind. drei Meter), der Materialien und der hochwertigen Verarbeitung für den ganzjährigen Einsatz in der Gastronomiebranche geeignet ist.

Gehärtetes Aluminium

Gehärtetes Aluminiumist eine spezielle Aluminiumlegierung, die durch einen thermischen Prozess entsteht. Durch dieses Verfahren kann eine doppelte Festigkeit des Aluminiums erzielt werden, wodurch größere Markisenausfälle möglich sind.

Gehäuseprofile

Bei Markisen wird zwischen offenen und geschlossenen Anlagen unterschieden. Offene Markisenanlagen können zum Schutz des aufgerollten Tuchs ein Schutzdach haben. Bei einer geschlossenen Kassettenmarkise sind das aufgerollte Tuch sowie die gesamte Technik komplett geschützt.

Gelenkarm

Die Gelenkarme sind die tragenden Markisenteile. Sie geben dem Tuch die notwendige Spannung. Die Arme bestehen aus gehärtetem Aluminium.

Geteilter Vario-Volant

Geteilte Vario-Volants können separat voneinander bedient werden. Bei sehr breiten Anlagen kann dadurch der Sonnenschutz variabel angepasst werden.

Glatz 

1895 gründete Albert Glatz den Schweizer Sonnenschirmhersteller Glatz. Die Glatz AG mit Sitz in Frauenfeld vertreibt weltweit Sonnenschirme und Outdoor-Konzepte für Haus, Garten, Hotel und Gastronomie.

Großschirm

Der Begriff Großschirm bezeichnet sehr große Sonnenschirm. Üblicherweise haben diese Schirme einen Durchmesser von ca. vier Metern oder ein Format von mindestens 3,5 x 3,5 m. Großschirme werden bevorzugt in Gewerbeobjekten eingesetzt.


 H

Halbkassette

Halbkassetten sind gekennzeichnet durch ein großes Ausfallprofil. So schützen sie Markisentuch und Technik vor Witterungseinflüssen von vorn. Die Rückseite ist in der Regel nicht geschützt.

Handkurbel

Bei vielen Sonnenschirmen besteht die Möglichkeit, den Schirm mittels einer Handkurbel zu bedienen. Der Kurbelmechanismus erleichtert das Öffnen und Schließen des Schirms enorm. Die Kurbel ist allerdings ein kompliziertes Verschleißteil. Alternative Mechanismen sind der Seilzug und das Flaschenzugprinzip. Die genannten Möglichkeiten sind zwar etwas aufwendiger aber zugleich auch haltbarer.

Holzschirm

Holzschirme sind Sonnenschirme, deren Schirmgestell größtenteils aus Holz gefertigt wird. Holzschirme verbreiten ein natürliches Ambiente. Für die Herstellung werden verschiedene Holzarten wie z.B. Teakholz, Eschenholz und asiatisches Hartholz verwendet. Holzschirme benötigen keine spezielle Pflege. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass Holzschirme grundsätzlich nicht die gleich hohe Stabilität wie einige Aluminiumschirme aufweisen.


I

Imprägnierung

Die Imprägnierung schützt den Markisenstoff bzw. die Fasern vor Umwelteinflüssen. Die Imprägnierung schützt vor Schmutz, Fett und Öl.

Infrarotstrahler

Infrarotstrahler sind Heizstrahler, die in den Sonnenschirm oder die Markise eingebaut werden können. Das Prinzip der Infrarotstrahlung funktioniert im Gegensatz zu anderen Heizungen überwiegend über die Erwärmung der angestrahlten Fläche und nicht durch die Erwärmung der Luft am Heizkörper. Infrarotstrahler werden zu Erwärmungs- und Trocknungszwecken eingesetzt.

IP-Schutzart

Die Norm DIN EN 60529 definiert international so genannte IP-Schutzklassen. Der Schutzgrad wird dabei durch zwei Ziffern definiert, z.B. "IP 45". Die Klassen unterteilen die Schirme und Markisen in verschiedene Sicherheitsgruppen. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Berührung und Fremdkörper (0 = kein Schutz - 6 = vollständiger Schutz). Die zweite Ziffer gibt den Grad der Wassersicherheit wieder (0 = kein Schutz – 8 = Schutz gegen längeres Untertauchen).


J


K

Kassettenmarkise

Die Kassettenmarkise ist eine vollkommen geschlossene Markisenkonstruktion aus stranggepressten Aluminiumprofilen. Sowohl das Tuch als auch die komplette Technik werden bei einer geschlossenen Kassette im Innenraum der Profile geschützt.

Kippgelenkarmhalter

Der Kippgelenkarmhalter gewährleistet ein dauerhaftes und zuverlässiges Schließverhalten. Anders als einfache Armhaltersystemen schließen Kippgelenkarmhalter dauerhaft und verhindern ein Verschmutzen des Markisentuches. Die integrierte Hochschlagbremse stabilisiert die Gelenkarme zusätzlich bei leichtem Wind.

Kipp-Neigungstechnik

Durch diese Technik kann die Markise in ihrer Neigung stufenlos verstellt und so die Beschattung dem Verlauf der Sonne angepasst werden.

Knickfalten

Knickfalten entstehen bei der Konfektion und beim Falten der Markise. Im Gegenlicht kann vor allem bei hellen Markisentüchern an der Stelle der Falte ein dunkler Strich zu sehen sein. Die Funktion und Lebensdauer der Markise werden durch Knickfalten jedoch nicht beeinflusst.

Konfektion

Der Arbeitsschritt der maschinellen Schneiderei von Schirmbezügen wird als Konfektion bezeichnet.

Krone

Die Krone eines Schirms ist vergleichbar mit der Baumkrone: Sie ist das Bauteil am Schirm, welches die Dachstreben am Schirmmast fixiert.

Kuppelanlagen (= gekuppelte Anlagen)

Einzelanlagen können bis zu einer Breite von 650 cm gefertigt werden. Wird eine größere Breite benötigt, so wird die Markise in zwei Teilen hergestellt und gekuppelt. Der Antrieb muss jedoch nur in einem Teil der Markise installiert werden.

Kurbelantrieb

Kurbelantriebe sind besonders bequeme Bedienungselemente für Sonnenschirme und Markisen. Das Schirmdach wird mittels einer Kurbel geöffnet und geschlossen. Bei einigen Sonnenschirmen ist der Kurbelantrieb mit einem Akkuschrauber kompatibel, sodass die Bedienung noch einfacher wird. Bei Markisen ist die Kurbel ein toller Notfallplan, wenn der Elektromotor streikt.


L

Lärmschutzschirm

Lärmschutzschirme sollen den Lärm und unangenehme Geräusche dämmen. Mit speziellen mehrschichtigen Textilien kann eine Lärmminderung von bis zu sieben Dezibel erzielt werden. Siehe auch Schallschutzschirm.

Läufer

Schirme ohne sogenanntes Teleskopsystem funktionieren wie Regenschirme. Das Bauteil, an dem die Streben zusammenlaufen, wird als Läufer bezeichnet, weil es beim Schließen des Schirmes nach unten läuft.

Leacril

Leacril ist ein Markisenstoff, der aufgrund seiner Wetterbeständigkeit, Hitze- und Kälteunempfindlichkeit für den ganzjährigen Einsatz geeignet ist. Die 100 Prozent düsengefärbte Acrylfaser hat ein Gewicht von ca. 300 g/m³. Der Markisenstoffe Leacril ist nach UV-Standard 801 zertifiziert und aufgrund der Texgard Imprägnierung wasser- und schmutzabweisend, sowie schimmel- und algenhemmend veredelt. Weiterhin zeichnet sich dieser Markisenstoff durch eine extrem hohe Licht- und Farbbeständigkeit aus. Der Schirmhersteller May Gerätebau GmbH bietet den Markisenstoff Leacril auch für die Bezüge von Sonnenschirmen an.

LEINER

Casper Leiner hat das Unternehmen Leiner GmbH 1869 in Augsburg gegründet. Anfänglich war es ein Schlossereibetrieb, heute ist LEINER Spezialist für hochwertige Markisen. Das Modell SUNRAIN bietet Privatkunde, Gastronomie und Hotellerie neue Möglichkeiten im Outdoor-Bereich.

Lichtechtheit

Die Lichtechtheit beschreibt die Konstanz von Farben, Lacken und sonstigen Oberflächen bei längerer Beleuchtung. Die Lichtechtheit ist ein entscheidendes Kriterium in Bezug auf die Qualität eines Sonnenschirms. Insbesondere das Sonnenlicht mit seinem hohen UV-Licht-Anteil hat eine stark zersetzende Wirkung. Der Minimalwert bei der Prüfmethode ist eins, der Maximalwert, der für hervorragende Lichtechtheit steht, ist acht.

Die Stufen der Lichtechtheit im Detail:

 

  • 1 = praktisch keine Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 5 Tagen
  • 2 = geringe Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 10 Tagen 
  • 3 = mäßige Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 20 Tagen
  • 4 = relativ gute Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 40 Tagen
  • 5 = gute Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 80 Tagen
  • 6 = sehr gute Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 160 Tagen
  • 7 = vorzügliche Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 350 Tagen
  • 8 = maximale Lichtechtheit: Ausbleichung beginnt nach 700 Tagen

 

Leiner-Lounge-Farben

Bei den Lounge-Farben handelt es um eine besonders hochwertige Pulverbeschichtung. Sie ist gegen Aufpreis erhältlich und macht die Markise extrem robust und elegant. Die Lounge-Farben zeichnen sich durch eine strukturierte Oberfläche aus. 


 M

Markisolette

Eine Markisolette ist eine Fenstermarkise, die teils senkrecht ausgefahren und teils schräg gestellt werden kann. Die Markisolette bietet Schutz vor Sonneneinstrahlung und sorgt für ein angenehmes Klima, da weiterhin gelüftet werden kann. Ein weiterer Vorteil der Fenstermarkise ist die freie Durchsicht im unteren Drittel.

Marktschirm

Marktschirme eignen sich aufgrund des einfachen und schnellen Auf- und Abbaus besonders für Wochenmärkte.

Mastverlängerung

Mit einer Mastverlängerung kann man eine größere Durchgangshöhe bzw. Bodenfreiheit des Schirmes erreichen.

Mauerkonsole

Die Mauerkonsole dient zur Montage von Schirmen und Markisen an einer Wand.

MAY Schirm-Systeme

Anton May gründete 1983 das Unternehmen May Schirm-Systeme. Der deutsche Schirmhersteller wird heute in der zweiten Generation geführt. May ist bestrebt, auch mittels Sonderanfertigungen, allen Wünschen der Kunden gerecht zu werden. May Schirmsysteme produziert Allwetterschirme (Ampelschirme, Mittelmast-Schirme) für den privaten und gewerblichen Bereich.

Mittelmastschirm

Bei Mittelmastschirmen befindet sich das Standrohr unter der Schirmfläche. Durch die zentrale Platzierung bietet dieser Schirm höchste Stabilität.

Mobile Verankerung

Mit einer mobilen Verankerung lässt sich die Raumaufteilung einer Gastronomie schnell und einfach verändern, da sich der Schirm mittels der mobilen Verankerung bewegen lässt.

Montage

Die Montage ist der Zusammenbau vorproduzierter Teile vor Ort.

Motorantrieb

Mit einem Motorantrieb wird der Schirm elektronisch bedient - entweder mit per Knopf oder mittels einer Fernbedienung, was eine sehr elegante und bequeme Lösung ist.

Möbelfreiheit

s. Bodenfreiheit

MR. T.

Mr. T. ist Beleuchtungssystem, das in das Ausfallprofil integriert wird. Der Name MR. T. ergibt sich aus der Form der Halogenstrahler.


N

Natureloxiert

Als natureloxiert wird eine Oberflächenveredelung bezeichnet, die einen Oxidationsschutz bewirkt. Das Material wird durch die Veredelung haltbarer gemacht. Die natürliche Aluminium-Farbe bleibt bei dem Prozess erhalten.

Neigungswinkel

Der Neigungswinkel bestimmt, wie stark sich eine Markise im ausgefahrenen Zustand neigt. In der Regel beträgt der Neigungswinkel 15 Grad. Um den Winkel variabel einstellen zu können, ist ein Super-Sunlift oder eine Kipp-Neigungstechnik notwendig. Normalerweise wird bei der Montage ein fixer Winkel eingestellt.

Neubezug

s. Schirmbespannung

Nivellieren

Nivellieren ist das Herstellen ebener Flächen ohne oder mit gleichmäßigem Gefälle für die spätere Bebauung. Dazu werden Unebenheiten durch Abtragen entfernt oder befüllt.

Nothandkurbel-Motoren

Nothandkurbel-Motoren sind mit einem Getriebe ausgestattet, sodass im Falle eines technischen Defekts oder eines Stromausfalls die Markise mittels einer Nothandkurbel bedient werden kann.


O

Offene Gelenkarmmarkise

Offene Gelenkarmmarkisen haben keine Profile, die Tuch und Technik vor Witterungseinflüssen schützen. Offene Gelenkarmmarkisen eignen sich deswegen für die Installation unter Balkondecken und Dachvorsprüngen. Für die Gelenkarmmarkisen gibt es einen zusätzlichen Regenschutzdach.

Orchesta

Orchestra ist ein Markisenstoff, der für einen wirkungsvollen Sonnenschutz steht. Orchestra schützt dauerhaft und zuverlässig vor Wind und Wetter, Helligkeit, Hitze und UV-Strahlen. Die 100 Prozent spinndüsengefärbte Sunacryl-Faser ist aufgrund der Outdoor-Spezial-Imprägnierung Cleanguard dauerhaft farbbeständig, schmutz- und wasserabweisend sowie reißfest. Der Markisenstoff hat ein Gewicht von ca. 295 g/m³ und  wurde speziell für die Verwendung im Außenbereich entwickelt. Der Schirmhersteller Tophoven bietet diesen Markisenstoff für die Bespannung von Sonnenschirmen an.


P

Pergola

Die Pergola Sunrain ist eine Markise mit Terrassenfaltdach. Sie bietet optimalen Schutz vor Sonne, Regen und Wind. Die Pergola Sunrain eignet sich daher besonders für die Gastronomie, kann aber auch im privaten Bereich eingesetzt werden. Die Markise kann bequem mit einem Funkmotor gesteuert werden.

Pfette

Die Pfette ist ein elementares Bauteil der patentierten Leiner Sunrain-Markise. Die Pfette verhindert ein Durchhängen des Markisentuchs. Durch die Spannung des Tuches kann das Regenwasser besser ablaufen. Die Markise ist mit zwei Pfetten ausgestattet.

Plattenständer

Plattenständer werden mittels Betonplatten beschwert, sodass sie der Sonnenschirm einen stabilen Halt hat. Plattenständer brauchen kein eigenes Fundament und sind dadurch flexibel nutzbar.

Polyester

Polyester sind Polymere mit Esterfunktionen in ihrer Hauptkette. Polyester ist ein Gewebe, das häufig für die Schirmbespannung benutzt wird. Es gibt vielerlei Unterschiede der Polyesterbespannung und Grammaturen. Spinndüsengefärbte Polyesterbespannungen beispielsweise weisen eine deutlich erhöhte Haltbarkeit auf.

Precontraint 302

Precontraint 302 ist ein Hochleistungsgewebe aus PVC. Es ist 100 Prozent wasserdicht und hoch reißfest. Außerdem ist das Gewebe geruchsneutral und schwer entflammbar. Selbst weiße Tücher haben einen Lichtschutzfaktor von 80.

Pulverbeschichtung

Die Pulverbeschichtung ist ein Beschichtungsverfahren zur Oberflächenveredelung für Metalle. Bei dem Beschichtungsverfahren werden die Aluminium-Bestandteile mit Pulverlack beschichtet. Die neue Pulverbeschichtung ist gegenüber der üblichen Beschichtung besonderes resistent und bringt eine hohe Widerstandsfähigkeit und Farbbeständigkeit mit sich. Deswegen werden pulverbeschichtete Metalle besonders gern für hochwertige Schirme und Markisen verwendet.

PVC-Gewebe

siehe Precontraint 302 


 Q 

Quellgarn

Quellgarn ist eine besondere Garnsorte, die bei Kontakt mit Wasser aufquillt. Quellgarn wird häufig beim Konfektionieren von Sonnenschirmen mit Regenschutz verwendet. Die Nadel, die beim Nähen benutzt wird, ist größer als das Garn, sodass bei der Produktion minimale Löcher entstehen. Durch die Verwendung von Quellgarn, das bei Regen aufquillt, wird der Schirmbezug versiegelt. So wird ein Schirm wetterbeständiger und zum Allwetterschirm.

Querpfette

siehe Pfette 


 R

RAL

Als RAL – Farbe werden normierte Farben bezeichnet. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet.

Raucherschirm

Nach Einführung des Nichtrauchergesetztes in der Gastronomie bietet ein Raucherschirm einen angenehmen Aufenthaltsort im Außenbereich. Raucherschirme werden auch als Raucherlounge bezeichnet. Sie können mit Heizstrahlern, Beleuchtung und Lautsprechern ausgestattet werden.

Regenabfluss

Hat die Markise die erforderliche Neigung von 15 Grad, dann kann das Wasser kontrolliert ablaufen. Nicht alle Markisen eignen sich als Regenschutz. Wird das Tuch einer Markise nass eingerollt, dann muss darauf geachtet werden, dass die Markise anschließend schnell wieder zum Trocknen ausgefahren wird, da sich ansonsten Stockflecken bilden können.

Regenbeständigkeit

Acryltücher und Precontraint 302 (PVC) haben eine unterschiedliche Regenbeständigkeit. Markisen mit Acryltüchern könnten bei leichtem Regen und entsprechender Neigung eingesetzt werden. Für starken Regen eignen sich Markisentücher aus Precontraint 302 (PVC), da diese eine Wasserdichte von 100 Prozent haben.

Regenrinne

Regenrinnen gibt es verschiedene. Bei Terrassendächern und Markisen ist die Regenrinne  im Ausfallprofil integriert und gewährleistet einen kontrollierten Wasserablauf. Bei Sonnenschirmen ist die Regenrinne ein textiles Verbindungsstück zwischen zwei und mehr Sonnenschirmen. Mithilfe der Regenrinnen kann der Übergang zwischen den Schirmen geschlossen werden, sodass sie wie ein großes Terrassendach wirken.

Regenschutzdach

Das Regenschutzdach bietet offenen Gelenkarmmarkisen Schutz vor Witterung und Schmutz. Vor allem wenn die Markise an einer ungeschützten Fassade montiert ist, empfiehlt es sich, ein Regenschutzdach zu wählen. Alternativ können Halbkassetten- oder Kassettenmarkisen eingesetzt werden.

Regenwächter

Der Regenwächter ist ein Sensor, der feststellt, ob es regnet. Bei Niederschlag fährt die Markise dann automatisch ein. Der Regenwächter kann nur installiert werden, wenn ein elektrischer Antrieb vorhanden ist.

Regenwiderstandsklasse

Markisen werden nach der europäischen Norm EN 13561 geprüft und in drei Klassen unterteilt. Regenwiderstandsklasse 0 ist nicht für den Gebrauch bei Regen geeignet. Regenwiderstandsklasse 2 hingegen hat mit 56 Liter pro Quadratmeter/Stunde den besten Regenschutz.

Rohrhalter

Rohrhalter sind Verbindungsstücke, die die Tuchwelle an den äußeren Enden mit dem Tragrohr der Markise verbinden.

Rollensockel

Ein Rollensockel ist ein Sonnenschirmsockel, der leicht verschoben werden kann. Die Schirme können mithilfe eines Rollensockels leicht und schnell umplatziert werden.


S

Schabracke

siehe Volant

Schallschutzschirm

Schallschutzschirme sollen den Lärm dämmen. Siehe Lärmschutzschirm.

Schieber-Spannhebel-System

Das Schieber-Spannhebel-System dient zur schnellen und einfachen Öffnung und Schließung des Schirms.

Schirmbespannung

Der textile Teil eines Sonnenschirms wird Schirmbespannung genannt. Andere Bezeichnungen sind Schirmmenbran, Schirmüberzug oder Überzug. Für die Haltbarkeit ist das verwendete Gewebe entscheidend. Ein weiteres Qualitätskriterium ist der UV-Schutz, welcher stark variieren kann.

Schirmfläche

Die Schattenfläche, die ein Sonnenschirm abdeckt, wird als Schirmfläche bezeichnet. Der Schirm wird dabei von oben betrachtet. Die tatsächlich Schattenfläche weicht allerdings je nach Tageszeit, Jahreszeit und geographischer Breite ab.

Schirmmast

Der Schirmmast ist ein zentrales Bauteil eines Schirms. Bei kleineren Schirmen wird der Schirmmast auch Schirmstock genannt. Der Durchmesser eines Schirmasts ist entscheidend für die Stabilität und die Verwendung einer geeigneten Verankerung.

Schirmmembran

Die Schirmmembran ist der textile Schirmbezug. Synonym zu: Schirmbespannung.

Schirmsockel

Der Schirmsockel, der häufig auch als Schirmständer bezeichnet wird, stellt die Verankerung der Sonnenschirme dar. Schirmsockel bieten mehr Flexibilität als eine feste, stationäre Verankerung. Schirmsockel gibt es mit ganz unterschiedlichem Material: Betonsockel, Granitsockel, Steinsockel und Metallständer. Unterschieden werden auch die verschiedenen Bauweisen wie z.B. Rollensockel, Plattenständer etc.

Schirmständer

Ein Schirmständer wird für die mobile Verankerung von Sonnenschirmen genutzt. Synonym zu: Schirmsockel.

Schlitzabdeckung

Werden Kuppelanlagen montiert, entstehen zwischen den einzelnen Anlagen Bereiche, die nicht durch das Markisentuch abgedeckt werden. Um trotzdem einen Schutz vor Regen gewährleisten zu können, wird auf der Federwelle ein Schlitzabdecktuch, dass sich beim Ein- oder Ausfahren automatisch mit bewegt.

Schmalmarkise

Eine Schmalmarkise ist die ideale Lösung für schmale Bausituationen. Bei der Schmalmarkise überkreuzen sich die Gelenkarme so, dass der Ausfall größer ist als die Breite.

Schnellspannsystem

Einige Großschirme lassen sich mithilfe von Schnellspannsystemen bedienen. Der Vorteil eines Schnellspannsystems: Der Schirm lässt sich in kürzester Zeit öffnen. Schnellspannsysteme basieren häufig auf Teleskopsystemen.

Schutzhülle

Schutzhüllen schützen Sonnenschirme vor Fremdeinwirkungen. Je nach Hersteller werden die Schutzhüllen entweder jeden Abend über den Schirm gestülpt oder bei längeren Schlechtwetterperioden sowie im Winter. Schutzhüllen bestehen aus wasserdichtem Textil- oder PE-Gewebe. Mit einer Schutzhülle kann die Lebensdauer des Schirms deutlich erhöht werden, weil so vor allem die Schirmdecke vor Wettereinflüssen geschützt wird. Zur praktischen Anwendung werden die Schutzhüllen für Großschirme häufig mit einem Handstab und Reißverschluss gefertigt.

Seilzug

Der Seilzug ist ein Öffnungsmechanismus bei Schirmen. Besonders beliebt ist der Seilzug bei Schirmen mit der Spannweite von drei und fünf Metern. Der Öffnungsmechanismus mit Seilzug funktioniert mittels einer Umlenkrolle oder eines Flaschenzugs. Das System genauso simpel wie gut: wartungsfrei, ausfallsicher und leichtgängig.

Seitenbehang

Beim Seitenbehang handelt es sich um eine textile Wandfläche, die an speziellen, nachrüstbaren Haltern an den Speichen des Schirms befestigt werden kann. Die Seitenbehänge können je nach Bedarf als Sichtschutz, Windschutz, Werbefläche oder Schallschutz verwendet werden.

Seitenbahnenlängung

Das Markisentuch wird mit einem Federsystem permanent auf Spannung gehalten. Die Nähte und Säume der Markise dienen dabei als Verstärkung. Vor allem die Seitenbahnen sind zusätzlich der Wirkung des Windes ausgesetzt. Durch diese Kräfte kann es zu einer Längung des Materials kommen, das zu herabhängenden Seitensäumen führt.

Senkrechtmarkise

Die Senkrechtmarkise ist ein unauffälliger und funktioneller Sonnenschutz für senkrechte Fassaden und Fensterflächen. Die Markise fällt durch ihr Eigengewicht nach unten. Die Raumtemperatur kann dadurch angenehm gestaltet werden. Im eingefahrenen Zustand verschwindet das Tuch vollständig.

Servomechanik

Die Servomechanik ist ein von BaHaMa patentiertes zwei Hebel-Öffnungssystem für Schirme der Serien Event und Jumbrella: wartungsfrei, ausfallsicher, abschließbar.

Sicherheitsschalter

Sicherheitsschalter nach EN 1088 haben die Aufgabe, die elektronischen Funktionen eines Schirms im Fall einer Gefährdung zu unterbinden. Dazu muss ein Sicherheitskreis durch den Sicherheitsschalter unterbrochen werden.

Sockelständer

Sockelständer dienen zur temporären Aufstellung von Sonnenschirmen.

Sonnenbahndiagramm

Ein Sonnenbahndiagramm ist die visualisierte Darstellung des Sonnenstandes in Abhängigkeit von der geographischen Position (Länge, Breite, Stadt) über das Jahr hinweg.

Sonnenschirm

Ein Sonnenschirm bietet eine angenehme Schattenfläche und Schutz vor Sonnenstrahlen. Sonnenschirme werden in verschiedene Gruppe klassifiziert: Ampelschirm, Allwetterschirm, Holzschirm, Balkonschirm, Gastronomieschirm etc. Sonnenschirme gibt es in verschiedenen Größen und Farben.

Sonnenwächter

Der Sonnenwächter ist ein Sensor, der die Sonneneinstrahlung prüft und eine elektrisch betriebene Markise automatisch je nach Sonneneinstrahlung aus- bzw. einfährt. Der Sonnenwächter ist in der Regel mit einem Windwächter kombiniert, sodass die Markise entsprechend auf die Witterungsverhältnisse reagieren kann.

Speiche

Als Speiche werden die Stäbe bezeichnet, an denen die Bespannung befestigt wird.

Spinndüsengefärbt

Ist ein Garn nicht nur von außen, sondern auch von innen eingefärbt, wird es als spinndüsengefärbt bezeichnet. Spinndüsengefärbt stellt ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für Sonnenschutzstoffe dar: Ist ein Garn spinndüsengefärbt, dann weist es eine deutlich höhere Lichtechtheit auf als herkömmliche Stoffe. Das bringt eine wesentlich längere Haltbarkeit mit sich. Ein spinndüsengefärbter Stoff sieht aus wie Karotte (durchgefärbt).

Standmarkise

Eine Standmarkise ist eine freistehende Markise, für die keine aufwendige Wand- oder Deckenmontage erforderlich ist. Sie wird ganz einfach mit Bodenhülsen oder Monageplatten befestigt. Eine Standmarkise stellt einen idealen Schutz vor Sonne und Regenschauern dar. Bei starkem Wind und Unwetter lässt sie sich leicht und kompakt schließen. Die Standmarkise wird einfach per Kurbel beidseitig über Gelenkarme geöffnet und geschlossen.

Standrahmen

Wenn keine Ankerhülsen verwendet werden dürfen, stellt der Standrahmen eine alternative Befestigungsmöglichkeit dar. Ein Standrahmen bietet den Vorteil, dass er mobil ist und dadurch sehr flexibel eingesetzt werden kann. Bei Kleinschirme werden Standrahmen mit Sand oder Wasser beschwert. Wird der Schirm jedoch in einem professionellen Umfeld aufgestellt, wird ausschließlich Stein, Stahl und Marmor eingesetzt.

Standrohr

Das Standrohr ist die zentrale Säule von Sonnenschirmen. Es kann rund oder vieleckig sein. Bei Ampelschirmen befindet sich dieses Rohr neben der Schirmfläche, trägt jedoch die Hauptlast des Schirms.

Stern-Möbel

Das Unternehmen Stern GmbH & Co. KG mit Sitz in Affalterbach gibt es seit mehr alsüber 60 Jahren. Stern Garten- und Freizeitmöbel konzentriert sich ausschließlich auf Outdoor-Möbel.

Stranggepresstes Aluminium

Der Werkstoff Aluminium kann unter hohem Druck verformt werden. Aluminium wird durch eine Form gepresst. Das Ergebnis sind z.B. die Profile, die beispielsweise für den Kasten von Kassettenmarkisen verwendet werden.

Stützstrebe

Alle Stäbe, die keinen direkten Konakt zur Bespannung haben, werden als Stützstrebe bezeichnet, weil sie die Speichen abstützen.

Sunvision

Sunvision ist ein gelochtes Gewebe, das mehr Durchsicht bietet als andere Gewebearten. Häufig findet die Sunvision Anwendung bei Volants und Seitenbehängen.

Super-Sunlift

Mithilfe des Super-Sunlifts kann die Neigung der Gelenkarme über einen Kurbelantrieb ganz leicht und stufenlos verstellt werden. Auf diese Weise kann die Markise dem jeweiligen Stand der Sonne angepasst werden.

SZ

SZ ist eine Senkrechtmarkise mit ZIP-System. Die Reißverschlussführung in den seitlichen Führungsschienen (ZIP) ermöglicht eine windstabile Senkrechtmarkise.


T

Teleskopsystem

Sonnenschirme, die über ein Teleskopsystem verfügen, werden nicht nach unten, sondern nach oben hin geschlossen. Das hat den Vorteil, das umstehende Möbel vor dem Schließen nicht zur Seite geräumt werden müssen (wichtiges Merkmal ist die Bodenfreiheit).

Teflonbeschichtung

Ein mit Teflon beschichteter Stoff wird öl- und wasserabweisend, Flüssigkeiten prallen an ihm einfach an.

Terrassenfaltdach

Beim Terrassenfaltdach wird das Markisentuch nicht aufgerollt, sondern gefaltet. Sonnenschutzanlagen mit Terrassenfaltdach sind Dank der Querpfetten besonders windstabil. Durch das Faltsystem hält die Markise - abhängig von der Größe - Windstärken bis zu neun Beaufort problemlos aus. Terrassenfaltdächer sind eine Alternative zu festen Terrassenüberdachungen.

Tischfreiheit

Die Tischfreiheit gibt den Abstand vom Schirm zum Boden wieder. Sie spielt vor allem in der Gastronomie eine wichtig Rolle: Nur wenn ausreichend Tischfreiheit vorhanden ist, kann der Schirm unkompliziert geschlossen werden.

Tophoven

Tophoven ist ein junges, mittständisches Unternehmen mit deutschem Standort. Seit 1998 ist das Kerngeschäft des Unternehmens Werbe-Großschirme für die Industrie sowie die Ausstattung von Gastronomie-Objekten mit Schirmen und Windschutzsystemen.

Tragrohr

Am Tragrohr sind die Arme mit den Gelenkarmen und die Befestigungskonsolen angebracht. Das Konsolrohr bzw. Tragrohr ist in der Regel aus Stahl.

Tuchwelle

Auf der Tuchwelle wird das Markisentuch aufgerollt. Sie ist in der Regel aus Stahl und hat einen Schlitz, in den das Markisentuch reingeschoben wird. Der Antrieb der Markise befindet sich in der Tuchwelle und kann per Motor oder Getriebe angetrieben werden.


 U

Unterglasmarkise

Unterglasmarkisen werden unter Glasterrassendächern montiert und stellen einen zusätzlichen Sonnenschutz unter dem Glasdach dar. Vorteile von Unterglasmarkisen sind z.B. die einfache Montage. Weil die Markise kaum äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, kann eine Langlebigkeit garantiert werden.

UV-Strahlung

Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) ist eine elektromagnetische Strahlung. Die wichtigste natürliche Quelle für UV-Strahlen ist die Sonne, denn Sonnenstrahlen bestehen aus wärmespendender Infrarotstrahlung, Licht und UV-Strahlung. UV-Strahlen werden in verschiedene Wellenlängenbereiche unterteilt:

  • 400nm bis 320nm = nahes UV (UV-A)
  • 320nm bis 280nm = mittleres UV (UV-B)
  • 280nm bis 200nm = fernes UV (UV-C)
  • 200nm bis 1nm ist für den Sonnenschutz nicht von belang

UV-A und UV-B durchdringen die verschiedenen Luftschichten und verursachen z.B. Sonnenbrand, wohingegen UV-C bereits in der Ozonschicht absorbiert werden.

Bei Sonnenschirmen und Markisen sind die Strahlen mit einer Wellenlänge von 400nm bis 1nm relevant. Diese liegen zwischen dem sichtbaren Sonnenlicht und der Röntgenstrahlung.

UV-Schutz

Bei Schirmen gibt es verschiedene Standards um den UV-Schutz zu definieren. Für den Verbraucher ist es schwer, zu einer Entscheidungsfindung zu kommen, da die Standards teilweise stark voneinander abweichen. Es gibt unterschiedliche Grundkriterien z.B. nasses / trockenes Textil, gedehnt / nicht gedehnt.

Um den UV-Schutz von Textilien bestimmen zu können, gibt es vier Standards:

  • UV Standard 801

  • AS/NZS 4399:1996 – austral.-neuseel. Standard

  • EN 13758-1

  • AATCC 183 


V

Vario-Volant

Ein Vario-Volant ist ein aufrollbares Tuch am Ausfallprofil der Markise, das eine individuelle Anpassung an den Sonnenverlauf bietet. Besonders bei tief stehender Sonne ist ein Vario-Volants vorteilhaft, da auf diese Weise der Schattenbereich vergrößert werden kann.

Verankerung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Schirm zu verankern (Bodenhülse, Betonsockel, Granitsockel, Rollensockel, Plattenständer, Wandkonsole, Montageplatte). Die genannten Verankerungen helfen, den Schirm sicher aufzustellen.

Volant

Ein Volant ist ein angenähter Besatz an einem textilen Produkt wie einem Sonnenschirm oder einer Markise. Der Volant hat in erster Linie eine optische Bedeutung, er kann aber bei tiefstehender Sonne auch Schatten bieten. Es gibt die Ausführung mit Volant (klassisch), wobei der Volant dabei wellenförmig oder gerade sein kann, und die Volantausführung ohne Volant (modern). Volants eignen sich außerdem als Werbefläche für den gewerblichen Bereich.


W

Wasserdichtheit

Die Wasserdichtheit einer Markise ist abhängig vom Material und von der Verarbeitung. Die Wasserdichtheit wird häufig in der Höhe einer Wassersäule angeben. Wenn eine bestimmte Wasserhöhe auf dem Tuch überschritten wird, ist das Tuch nicht mehr wasserdicht. Üblicherweise hält ein Markisentuch eine Wassersäule von ca. 300 mm stand. Markisentücher aus PVC dagegen sind sondern absolut wasserdicht. Um undichte Nähte zu vermeiden, werden diese nicht genäht sondern verschweißt. Das Tuch ist dadurch unabhängig von der Regenmenge wasserdicht.

Wassersack

Hat die Markise eine zu geringe Neigung, dann besteht die Gefahr, dass sich Wassersäcke bilden. Das Tuch hängt durch und das Wasser kann nicht ablaufen. Eine Folge können Beschädigungen an der Markise sein.

Wassersäule

Die Wassersäule symbolisiert den Wasserdruck, den ein Material aushält, bevor das Wasser durchdringt. Die Angabe der Wasserdichtigkeit von Materialien erfolgt i.d.R. in mmWS (Millimeter Wassersäule). Je höher die Wassersäule eines Materials ist, desto höher ist der Druck, dem es standhält und desto höher ist entsprechend auch seine Wasserdichtigkeit.

Weißbruch

Weißbruch ist ein lichtstreuendes Phänomen, das in bestimmten Teilen einer gedehnten Kunststoffprobe sichtbar wird (transparent oder farbig).

Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich

Das Tuch wird an den Nähten doppelt zusammengelegt und genäht. Beim Aufrollen kommt es zu verschiedenen Wickeldurchmessern. Die Armspannung und das Durchhängen der Profile sorgen mit den unterschiedlichen Durchmessern für die Welligkeit. Besonders Acryltücher, die bei Regen eingesetzt werden, neigen zu Welligkeit. 

Werbeschirm

Sonnenschirme eignen sich optimal zur Präsentation von Unternehmen und deren Produkten und Leistungen. Werbeschirme fügen sich gut in die jeweilign Umgebung ein und sind vielseitig einsetzbar. Werbeschirme können darüber hinaus z.B. bei Promotion-Events oder auf Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Neben der eigentlichen Zweck - dem Schattenspenden - bringt der Werbeschirm auch einen Marketingeffekt mit sich. Siehe auch Aufdruck.

Wetterbeständigkeit

Schirme und Markisen können durch spezielle Materialien oder Veredelungen wetterbeständiger gemacht werden. Durch die Modifikation werden Sonnenschirme und Markisen langlebiger.

Wind-Protect-System (WPS)

Das WPS ist eine Erfindung des Markisenherstellers LEINER. Dabei werden die Stützen variabel am Ausfallprofil befestigt. Sie sorgen dafür, dass Gelenkarmmarkisen auch bei höheren Windstärken weiter genutzt werden können. Die Markise wird durch die Stützen vor Windbeschädigungen geschützt.

Windschutz

Windschutzelemente schützen die Bereiche z.B. in der Gastronomie vor seitlichem Wind. Darüber hinaus diesen sie als Blickschutz.

Synonym: Windschutzwände

Windstärke

s. Beaufort

Für viele Sonnenschirme werden Windstärken angegeben, bis zu denen die Schirme stabil bleiben und nicht geschlossen werden müssen (Beaufortskala).

Windwächter

Ein Windwächter steuert die Markise bzgl. der aktuellen Windgeschwindigkeit. Ab einer gewissen Windgeschwindigkeit wird die Markise durch den Windwächter automatisch eingefahren, damit kein Schaden an der Markise verursacht werden kann. Voraussetzung für den Einsatz von Windwächtern ist eine elektronisch betriebene Markise.

Windwiderstandklasse

Markisen werden in vier verschiedene Widerstandklassen aufgeteilt. Windwiderstandsklasse 0 (nach DIN EN 13561) entspricht einem Produkt, dass die Anforderungen der Windklasse 1 nicht erfüllt. Ist eine Windwiderstandsklasse 1 angegeben, so darf die Markise bis zu einer Windstärke von maximal 4 ausgefahren bleiben. Windwiderstandsklasse 2 bedeutet, dass die Markise bis zu einer Windstärke von 5 geöffnet werden kann. Bei Windwiderstandklasse 3 darf die Markise bis maximal 6 Windstärken ausgefahren bleiben. Abhängig ist die Widerstandklasse aber auch von der Montage. Wird die Markise z.B. auf Beton montiert, so ist die angegebene Klasse gewährleistet. Bei leichteren Baumaterialien (z.B. Porenbeton) kann der Windwiderstand nicht garantiert werden.


 X


Y


 Z

Zangenberg

Seit mehr als 150 Jahren hat sich die Firma Zangenberg auf die Herstellung von Schirmen und insbesondere Sonnenschirmen spezialisiert. Zangenberg legt Wert auf Qualität, Funktionalität und Design.

Zwirn

Ein hochwertiges Garn aus 2 Fäden, mit dem Markisenstoffe hergestellt werden. 

In unserem Terrassen-Lexikon erklären wir Ihnen die Bedeutung verschiedener Fachbegriffe – von A wie Ampelschirm über M wie Markise bis Z wie Zangenberg - damit Sie bei Ihrer Bestellung... mehr erfahren »
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Unser Terrassen-Lexikon

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In unserem Terrassen-Lexikon erklären wir Ihnen die Bedeutung verschiedener Fachbegriffe – von A wie Ampelschirm über M wie Markise bis Z wie Zangenberg - damit Sie bei Ihrer Bestellung wissen, was Ankerplatte, Bodenhülse und Tischfreiheit ist.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A

Acryl

Acrylfaser ist die Kurzbezeichnung für Polyacrylfaser. In der Herstellung von Markisenstoffen werden hauptsächlich Acrylfasern verwendet, weil sie eine hohe Haltbarkeit haben und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Sonnenstrahlen aufweisen. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch eine hohe Reißfestigkeit und Farbstabilität aus. Auch bei Sonnenschirmen wird gerne Acrylstoff verwendet. Acrylstoffe sind spinndüsengefärbt und haben ein verhältnismäßig hohes Gewicht (ca. 300 g/m²). Sie sind im Vergleich zu Airtexstoffen schwerer und dichter. Weiterhin zeichnen sich Acrylstoffe durch eine hohe Wasserdichtigkeit und Wasserdruckbeständigkeit (ca. 400 mm Wassersäule) aus, was bedeutet, dass ein Schirm mit Acrylbespannung und normaler Dachneigung wasserdicht ist (ausgenommen die Nähte). Acrylstoffe stehen für eine extrem hohe Lichtechtheit und eine damit verbundene Farbbeständigkeit. Das garantiert die Langlebigkeit.

Airtex®

Airtex ist ein speziell für den Sonnenschutz  konzipierter Stoff, der von der Firma Mehler entwickelt wurde.

Allwetterschirm

Allwetterschirme sind Schirme, die nicht nur vor Sonnen- und UV-Strahlen schützen, sondern auch bei Regen ihre Schutzfunktion erfüllen. Diese Schirme sind für den ganzjährigen Einsatz geeignet und werden vor allem in der Gastronomie eingesetzt. 

Aluminiumschirm

Ein Aluminiumschirm ist ein Sonnenschirm mit einem Gestell aus Aluminium. Aluminium bietet gegenüber anderen Materialien viele Vorteile: Es ist relativ leicht, zugleich jedoch äußerst robust. Darüber hinaus rostet Aluminium nicht. Großschirme, die in der Gastronomie und Hotellerie zum Einsatz kommen, werden vorrangig aus Aluminium hergestellt. 

Ampelschirm

Ampelschirme sind Sonnenschirme, bei denen der Schirmmast nicht mittig, sondern seitlich versetzt angebracht ist. Dadurch kann die Schattenfläche unter dem Schirm voll genutzt werden. Ampelschirme eignen sich vor allem bei beengten Platzverhältnissen. Ampelschirme werden auch als Freiarmschirme bezeichnet.

Ankerhülse

Die Ankerhülse ist eine Bodenverankerung für Sonnenschirme, die aus einem unteren und einem oberen Ankerrohr (zweiteiliges Ankerrohr) besteht. Der untere Teil der Ankerhülse wird ebenerdig einbetoniert und der obere Teil des Ankerrohrs, in dem der Sonnenschirm befestigt wird, wird in der Regel auf dem Unterteil verschraubt.

Ankerplatte

Ankerplatten sind Elemente aus Metall (Stahl) die dazu verwendet werden, Schirme zu verankern. Sie bestehen aus Stahlplatten und werden mithilfe von Ankerbolzen auf dem Untergrund aufgedübelt.

Armhalter

Armhalter sind zentrale Bauteile jeder Markise, denn an ihnen werden die Gelenkarme befestigt. Armhalter dienen der seitlichen Stabilität, deswegen müssen sie extremen Hebelkräften standhalten können.

Aufdruck

Durch den Aufdruck ist es möglich, Schirme und Markisen individuell zu gestalten. Bei Schirmen und Markisen wird häufig der Volant oder das Dachsegment für Applikationen bzw. das Branding genutzt. Applikationen können beispielsweise das Firmenlogo oder der Name sein. Es gibt verschiedene Druckverfahren (Siebdruck, Digitaldruck, Durchdruck), die je nach Bedarf angewendet werden. Der Siebdruck eignet sich bei einer geringen Auflage, erzielt brillante Druckergebnisse, weist eine hohe Lichtechtheit auf und ist auf jeder Stoffklasse und -farbe möglich. Der Digitaldruck erfordert ebenfalls keine Mindestauflage, bietet absolut fotorealistische Druckbilder mit hoher Lichtechtheit und ist in unzähligen Farbnuancen druckbar. Bei dem Durchdruck ist der Stoff vollflächig bedruckbar und erzielt neben einer perfekten Farbbrillanz auch einen vollständigen Durchdruckeffekt. Bei diesem Verfahren ist meist eine Mindestauflage erforderlich. 

Ausfall                       

Der Ausfall die Länge einer Markise im ausgefahrerenen Zustand an. Anstatt von Ausfall könnte deswegen auch von Tiefe gesprochen werden. Der Ausfall wird von der Wand bis zum Ausfallprofil, das heißt dem vordersten Markisenbauteil im ausgefahrenen Zustand gemessen. Die Markise sollte dabei eine Neigung von ca. 15 Grad haben.

Ausfallprofil   

Das Ausfallprofil ist das vorderste Bauteil einer Markise, an dem das Markisentuch sowie die Gelenkarme befestigt sind. Auch der Volant kann am Ausfallprofil befestigt werden. Bei Kassettenmarkisen schließt das Ausfallprofil im eingefahrenen Zustand mit der Kassette ab, sodass sie Schutz vor allen Witterungsbedingungen bietet. Geöffnet wird die Markise über die Gelenkarme.


B

BaHaMa Becher

Seit 1950 stellt das Unternehmen BECHER Textil- & Stahlbau GmbH Allwetter – Großschirme unter der Familienmarke BaHaMa her. Die Produkte werden ausschließlich in Deutschland produziert und zeichnen sich durch eine sehr hohe Produktqualität aus. Zu ihren Sonnenschirmen zählen u.a. der BaHaMa Jumbrella, der BaHaMa Event und der BaHaMa Casa/Easy. Die Schirme dieses Herstellers werden überwiegend im Gewerbebereich eingesetzt.

Balkonschirm

Sonnenschirme werden als Balkonschirme bezeichnet, wenn sie aufgrund ihrer Größe und ihrer Bauart ideal für einen Balkon geeignet sind. Häufig werden rechteckige Schirmmodelle gewählt. Balkonschirme lehnen sich an das Ampelschirmprinzip an und werden nicht wie üblich mit einem großen Standfuß auf dem Boden befestigt, sondern an der Wand fixiert, was deutlich platzsparender ist.

Beaufort/Beaufortskala

Sonnenschirme können je nach Konstruktion und Größe unterschiedlichen Windstärken standhalten. Die Beaufortskala ist eine Skala zur Klassifikation von Winden nach ihrer Geschwindigkeit. Die Skala ist in 13 Gruppen eingeteilt. Für viele Sonnenschirme wird die maximale Windgeschwindigkeit  bzw. Belastbarkeit im geöffneten Zustand in Beaufort (Bft) angegeben. 0 Bft steht für Flaute, 12 Bft für Orkan.

Befestigung für Sonnenschirm

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einen Schirm zu befestigen oder zu verankern. So kann zwischen einer mobilen Befestigung (z.B. Schirmfuß oder Mobilständer) und einer immobilen Verankerung (z.B. Bodenhülse) gewählt werden.

Befestigungskonsole für Markisen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um eine Markise zu befestigen. Es können Halter an der Wand, ian der Decke oder an den Dachsparren installiert werden. In diese Halter wird die Markise eingehängt. Bei Kassettenmarkisen wird der gesamte Kasten an den Konsolen befestigt, bei offenen Gelenkarmmarkisen wird nur das Tragrohr eingehängt.

Behanghöhe

Die Behanghöhe gibt an, in welcher Höhe der Vario-Volant angebracht ist bzw. wie weit dieser ausgefahren werden kann. Die Durchgangshöhe unterhalb der Markise bleibt dabei gleich.

Beleuchtung

Um die gastronomische Terrasse auch in den Abendstunden attraktiv für Gäste zu gestalten, können Schirme zusätzlich mit Beleuchtungselementen ausgestattet werden. Der Schirm kann z.B. mit einer LED – Beleuchtung aufgerüstet werden.

Bespannung

Sonnenschirme bzw. dessen Bespannung oder Membrane, können optimal den Gegebenheiten des Standortes angepasst werden. Der Schirm kann mit verschiedenen Textilien bespannt werden (in aufsteigender Qualität: Baumwolle – Polyolefin – Polyester – Polyacrilnitril). Die Größe, die Form und die verschiedenen Stoffe sind bei der Bespannung in der Regel wählbar.

Betex05

Betex05 ist das Standardgewebe des Allwetterschirmherstellers BaHaMa Becher. Das Gewebe zeichnet sich durch eine physikalisch-qualitative und optisch-ästhetische Optimierung aus. Seine Eigenschaften sind u.a. ein hohes Flächengewicht (> 200 g/m²) eine sehr hohe Reiß- und Zugfestigkeit, eine sehr hohe Wasserdruckbeständigkeit und eine verstärkte Lichtdurchlässigkeit bei nahezu allen Farbtönen. Außerdem haben die Schirmdecken auf der Ober- und der Unterseite den gleichen Farbton. Ein Nachteil des Gewebes ist der so genannte "Marmorisierungseffekt" - in der textilen Fachsprache auch "Graubruch" bzw. "Weißbruch" genannt. Der Marmorisierungseffekt ist für den unter dem Schirm stehenden Betrachter optisch nur dann wahrnehmbar, wenn er gegen Sonnen- oder helles Tageslicht schaut. Bei Nacht fällt der Graubruch nicht auf. Je heller der gewählte Gewebefarbton ist, desto stärker ist der Effekt.

BIKATEC

BIKATEC ist ein Unternehmen "Made in Germany". BIKATEC produziert unter anderem Schirmsysteme und Sonnensegel. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte.

Bodenhülse

Eine Bodenhülse bietet die Möglichkeit, den Sonnenschirm professionell und sicher im Boden zu verankern. Der Hauptvorteil einer Bodenhülse liegt in der enormen Standfestigkeit. Eine Bodenhülse bietet zudem keine Stolperkanten und ist auch optisch eine elegante Lösung. Hochwertige Schirme haben in der Regel eine modellspezifische Bodenhülse, die passgenau für den jeweiligen Schirm ist. Ein Sonnenschirm mit Bodenhülse trotzt daher nahezu allen Winden. Ein weiterer Pluspunkt ist der gewonnene Platz, denn durch die Bodenhülse wird kein störender Schirmständer benötigt. Die Bodenhülse ist häufig zweiteilig: Ein Teil wird unterirdisch in einem Betonfundament eingebaut. Ein zweites Bauteil (z.B. Standrohr, Drehfuß etc.) dient zur Fixierung des Schirms und kann abmontiert werden.

Bodenfreiheit

Bei der optimalen Nutzung des Schirms, spielt die Bodenfreiheit eine große Rolle. In der Gastronomie muss der Schirm geöffnet und geschlossen werden können, ohne dass die Gäste gestört oder Möbel verrückt werden. Das wird erreicht, indem Sonnenschirme über der Höhe von Tischen und Stühlen (ca. 80cm) geschlossen werden. Die Bodenfreiheit bezeichnet die Differenz vom Boden zum niedrigsten Punkt aller Speichen (ohne die Textilie).

Breite            

Multipliziert man die Breite der Markise mit dem Ausfall, dann erhält man die mögliche Fläche, die von der Markise beschattet werden kann. Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass die Markise breiter ist als das Tuch.


 C


 D

Dachstrebe/Dachspeiche

An den Dachstreben wird der Stoff befestigt der Markise oder des Sonnenschirms.

Dachsparrenträger

Dachsparrenträger oder Dachsparrenkonsolen werden benötigt, um die Markise am Dachsparren befestigen zu können.

Diagonalspeiche

Bei rechteckigen und quadratischen Sonnenschirmen gibt es kurze und lange Dachstreben bzw. Dachspeichen. Die langen Eckspeichen werden auch als Diagonalspeichen bezeichnet.

DIN EN 13561

Seit 2006 sind Hersteller dazu verpflichtet, ein CE-Konformitätsverfahren durchzuführen. Dabei werden die Produkte auf Faktoren wie Sicherheitswindlast und Wasserlast geprüft. Heutzutage dürfen keine Markisen mehr ohne CE-Kennzeichnung in Umlauf gebracht werden.

Drehfuß

Mithilfe des Drehfußes kann man den Schirm individuell schwenken, sodass er immer optimalen Schatten spendet.

Drei-D-Sensor

Der Drei-D-Sensor wird seitlich am Ausfallprofil angebracht und reagiert auf die Bewegungen der Markise in drei Dimensionen. Es ist ein spezieller Wächter der Firma Somfy für Funkmotoren. Werden vorprogrammierte Werte erreicht, so schließt die Markise zur Sicherheit automatisch.

Durchgangshöhe

Unter der Durchgangshöhe versteht man die Höhe eines geöffneten Schirms vom Boden bis zum Strebenende. Große Schirme haben in der Regel höhere Durchgangshöhen als kleinere Schirme. In der Regel wird eine Mindesthöhe von ca. zwei Metern empfohlen, damit auch großgewachsene Menschen nicht beeinträchtigt werden. Ein Volant kann die Durchgangshöhe eventuell verringern (je nach Hersteller).


E

Elektroanschluss Sonnenschirm

Der Elektroanschluss am Schirm dient als Stromquelle für eventuelle Endgeräte wie z.B. Heizer, Beleuchtung und/oder Soundsysteme. Der Eletronanschluss ist nicht standardmäßig am Schirm vorhanden, sondern kann optional bei einer Schirmbestellung dazu gekauft werden.

Elektroantrieb Markise

Neben einer Handkurbel kann als Antrieb für eine Markise ein Elektroantrieb gewählt werden. Dieser sogenannte Rohrmotor wird in die Tuchwelle eingebaut, sodass er optisch unsichtbar und gleichzeitig vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Für den Elektroantrieb ist ein 230-Volt-Anschluss erforderlich, der von einem Fachmann installiert werden muss. Die Bedienung des Elektroantriebs kann auch via Funkbedienung erfolgen. Der Rohrmotor wird in diesem Fall mit einem Funkempfänger ausgestattet und kann per Funkbedienung gesteuert werden. Mit dem Handsender kann die Markise von überall bequem bedient werden. Die Reichweite dabei beträgt bis zu 300 Meter. Der Montageaufwand ist relativ gering.

Eloxieren

Das Eloxal–Verfahren ist eine Methode der Oberflächentechnik zum Erzeugen einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation. Diese fünf bis 15 Mikrometer dünne Schicht schützt tiefere Schichten vor Korrosion. Die Oberfläche ist standardmäßig bei allen Aluminiumschirmen vor Korrosion geschützt.


F

Fallarmmarkise

Fallarmmarkisen sind ideal, um Fenster und kleinere Balkons zu beschatten. Sie haben in der Regel einen geringeren Ausfall und werden gerne als Sicht- und Blendschutz genutzt. Eine andere Bezeichnung für Fallarmmarkise ist Senkrechtmarkise.

Freiarmschirm

Synonym für Ampelschirm: Als Freiarmschirme werden Sonnenschirme bezeichnet, die ihren Mast auf der Seite haben. Das hat den Vorteil, dass der Mast nicht mittig stehen muss, sondern seitlich platziert werden kann. Allerdings verliert der Ampelschirm bzw. Freiarmschirm dadurch etwas an Stabilität. Ein schwerer Ständer kann die Stabilität jedoch wieder verbessern.

Freistehende Markise

Freistehende Markisen bieten sich an, wenn die Markise auf einer großen Terrasse oder einer Freifläche installiert werden soll und keine Wandmontage möglich ist. Die Gestelle der Markisen bestehen in der Regel aus Aluminium.


G

Galgenschirm

Der Galgenschirm ermöglicht einen optimalen Schattenschutz. Der Mast ist bei dieser Sonnenschirmart auf der Seite, sodass der Schattenraum effizienter genutzt werden kann.

Synonyme: Ampelschirm, Freiarmschirm

Gastronomieschirm

Der Begriff Gastronomieschirm ist nicht eindeutig definiert. Je nach Hersteller können auch Kleinschirme unter einer Größe von drei Metern als Gastronomieschirm definiert werden. In der Regel versteht man aber unter "Gastroschirm" einen großen Sonnenschirm, der aufgrund seiner Größe (mind. drei Meter), der Materialien und der hochwertigen Verarbeitung für den ganzjährigen Einsatz in der Gastronomiebranche geeignet ist.

Gehärtetes Aluminium

Gehärtetes Aluminiumist eine spezielle Aluminiumlegierung, die durch einen thermischen Prozess entsteht. Durch dieses Verfahren kann eine doppelte Festigkeit des Aluminiums erzielt werden, wodurch größere Markisenausfälle möglich sind.

Gehäuseprofile

Bei Markisen wird zwischen offenen und geschlossenen Anlagen unterschieden. Offene Markisenanlagen können zum Schutz des aufgerollten Tuchs ein Schutzdach haben. Bei einer geschlossenen Kassettenmarkise sind das aufgerollte Tuch sowie die gesamte Technik komplett geschützt.

Gelenkarm

Die Gelenkarme sind die tragenden Markisenteile. Sie geben dem Tuch die notwendige Spannung. Die Arme bestehen aus gehärtetem Aluminium.

Geteilter Vario-Volant

Geteilte Vario-Volants können separat voneinander bedient werden. Bei sehr breiten Anlagen kann dadurch der Sonnenschutz variabel angepasst werden.

Glatz 

1895 gründete Albert Glatz den Schweizer Sonnenschirmhersteller Glatz. Die Glatz AG mit Sitz in Frauenfeld vertreibt weltweit Sonnenschirme und Outdoor-Konzepte für Haus, Garten, Hotel und Gastronomie.

Großschirm

Der Begriff Großschirm bezeichnet sehr große Sonnenschirm. Üblicherweise haben diese Schirme einen Durchmesser von ca. vier Metern oder ein Format von mindestens 3,5 x 3,5 m. Großschirme werden bevorzugt in Gewerbeobjekten eingesetzt.


 H

Halbkassette

Halbkassetten sind gekennzeichnet durch ein großes Ausfallprofil. So schützen sie Markisentuch und Technik vor Witterungseinflüssen von vorn. Die Rückseite ist in der Regel nicht geschützt.

Handkurbel

Bei vielen Sonnenschirmen besteht die Möglichkeit, den Schirm mittels einer Handkurbel zu bedienen. Der Kurbelmechanismus erleichtert das Öffnen und Schließen des Schirms enorm. Die Kurbel ist allerdings ein kompliziertes Verschleißteil. Alternative Mechanismen sind der Seilzug und das Flaschenzugprinzip. Die genannten Möglichkeiten sind zwar etwas aufwendiger aber zugleich auch haltbarer.

Holzschirm

Holzschirme sind Sonnenschirme, deren Schirmgestell größtenteils aus Holz gefertigt wird. Holzschirme verbreiten ein natürliches Ambiente. Für die Herstellung werden verschiedene Holzarten wie z.B. Teakholz, Eschenholz und asiatisches Hartholz verwendet. Holzschirme benötigen keine spezielle Pflege. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass Holzschirme grundsätzlich nicht die gleich hohe Stabilität wie einige Aluminiumschirme aufweisen.


I

Imprägnierung

Die Imprägnierung schützt den Markisenstoff bzw. die Fasern vor Umwelteinflüssen. Die Imprägnierung schützt vor Schmutz, Fett und Öl.

Infrarotstrahler

Infrarotstrahler sind Heizstrahler, die in den Sonnenschirm oder die Markise eingebaut werden können. Das Prinzip der Infrarotstrahlung funktioniert im Gegensatz zu anderen Heizungen überwiegend über die Erwärmung der angestrahlten Fläche und nicht durch die Erwärmung der Luft am Heizkörper. Infrarotstrahler werden zu Erwärmungs- und Trocknungszwecken eingesetzt.

IP-Schutzart

Die Norm DIN EN 60529 definiert international so genannte IP-Schutzklassen. Der Schutzgrad wird dabei durch zwei Ziffern definiert, z.B. "IP 45". Die Klassen unterteilen die Schirme und Markisen in verschiedene Sicherheitsgruppen. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Berührung und Fremdkörper (0 = kein Schutz - 6 = vollständiger Schutz). Die zweite Ziffer gibt den Grad der Wassersicherheit wieder (0 = kein Schutz – 8 = Schutz gegen längeres Untertauchen).


J


K

Kassettenmarkise

Die Kassettenmarkise ist eine vollkommen geschlossene Markisenkonstruktion aus stranggepressten Aluminiumprofilen. Sowohl das Tuch als auch die komplette Technik werden bei einer geschlossenen Kassette im Innenraum der Profile geschützt.

Kippgelenkarmhalter

Der Kippgelenkarmhalter gewährleistet ein dauerhaftes und zuverlässiges Schließverhalten. Anders als einfache Armhaltersystemen schließen Kippgelenkarmhalter dauerhaft und verhindern ein Verschmutzen des Markisentuches. Die integrierte Hochschlagbremse stabilisiert die Gelenkarme zusätzlich bei leichtem Wind.

Kipp-Neigungstechnik

Durch diese Technik kann die Markise in ihrer Neigung stufenlos verstellt und so die Beschattung dem Verlauf der Sonne angepasst werden.

Knickfalten

Knickfalten entstehen bei der Konfektion und beim Falten der Markise. Im Gegenlicht kann vor allem bei hellen Markisentüchern an der Stelle der Falte ein dunkler Strich zu sehen sein. Die Funktion und Lebensdauer der Markise werden durch Knickfalten jedoch nicht beeinflusst.

Konfektion

Der Arbeitsschritt der maschinellen Schneiderei von Schirmbezügen wird als Konfektion bezeichnet.

Krone

Die Krone eines Schirms ist vergleichbar mit der Baumkrone: Sie ist das Bauteil am Schirm, welches die Dachstreben am Schirmmast fixiert.

Kuppelanlagen (= gekuppelte Anlagen)

Einzelanlagen können bis zu einer Breite von 650 cm gefertigt werden. Wird eine größere Breite benötigt, so wird die Markise in zwei Teilen hergestellt und gekuppelt. Der Antrieb muss jedoch nur in einem Teil der Markise installiert werden.

Kurbelantrieb

Kurbelantriebe sind besonders bequeme Bedienungselemente für Sonnenschirme und Markisen. Das Schirmdach wird mittels einer Kurbel geöffnet und geschlossen. Bei einigen Sonnenschirmen ist der Kurbelantrieb mit einem Akkuschrauber kompatibel, sodass die Bedienung noch einfacher wird. Bei Markisen ist die Kurbel ein toller Notfallplan, wenn der Elektromotor streikt.


L

Lärmschutzschirm

Lärmschutzschirme sollen den Lärm und unangenehme Geräusche dämmen. Mit speziellen mehrschichtigen Textilien kann eine Lärmminderung von bis zu sieben Dezibel erzielt werden. Siehe auch Schallschutzschirm.

Läufer

Schirme ohne sogenanntes Teleskopsystem funktionieren wie Regenschirme. Das Bauteil, an dem die Streben zusammenlaufen, wird als Läufer bezeichnet, weil es beim Schließen des Schirmes nach unten läuft.

Leacril

Leacril ist ein Markisenstoff, der aufgrund seiner Wetterbeständigkeit, Hitze- und Kälteunempfindlichkeit für den ganzjährigen Einsatz geeignet ist. Die 100 Prozent düsengefärbte Acrylfaser hat ein Gewicht von ca. 300 g/m³. Der Markisenstoffe Leacril ist nach UV-Standard 801 zertifiziert und aufgrund der Texgard Imprägnierung wasser- und schmutzabweisend, sowie schimmel- und algenhemmend veredelt. Weiterhin zeichnet sich dieser Markisenstoff durch eine extrem hohe Licht- und Farbbeständigkeit aus. Der Schirmhersteller May Gerätebau GmbH bietet den Markisenstoff Leacril auch für die Bezüge von Sonnenschirmen an.

LEINER

Casper Leiner hat das Unternehmen Leiner GmbH 1869 in Augsburg gegründet. Anfänglich war es ein Schlossereibetrieb, heute ist LEINER Spezialist für hochwertige Markisen. Das Modell SUNRAIN bietet Privatkunde, Gastronomie und Hotellerie neue Möglichkeiten im Outdoor-Bereich.

Lichtechtheit

Die Lichtechtheit beschreibt die Konstanz von Farben, Lacken und sonstigen Oberflächen bei längerer Beleuchtung. Die Lichtechtheit ist ein entscheidendes Kriterium in Bezug auf die Qualität eines Sonnenschirms. Insbesondere das Sonnenlicht mit seinem hohen UV-Licht-Anteil hat eine stark zersetzende Wirkung. Der Minimalwert bei der Prüfmethode ist eins, der Maximalwert, der für hervorragende Lichtechtheit steht, ist acht.

Die Stufen der Lichtechtheit im Detail:

 

  • 1 = praktisch keine Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 5 Tagen
  • 2 = geringe Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 10 Tagen 
  • 3 = mäßige Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 20 Tagen
  • 4 = relativ gute Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 40 Tagen
  • 5 = gute Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 80 Tagen
  • 6 = sehr gute Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 160 Tagen
  • 7 = vorzügliche Lichtechtheit; Ausbleichung beginnt nach 350 Tagen
  • 8 = maximale Lichtechtheit: Ausbleichung beginnt nach 700 Tagen

 

Leiner-Lounge-Farben

Bei den Lounge-Farben handelt es um eine besonders hochwertige Pulverbeschichtung. Sie ist gegen Aufpreis erhältlich und macht die Markise extrem robust und elegant. Die Lounge-Farben zeichnen sich durch eine strukturierte Oberfläche aus. 


 M

Markisolette

Eine Markisolette ist eine Fenstermarkise, die teils senkrecht ausgefahren und teils schräg gestellt werden kann. Die Markisolette bietet Schutz vor Sonneneinstrahlung und sorgt für ein angenehmes Klima, da weiterhin gelüftet werden kann. Ein weiterer Vorteil der Fenstermarkise ist die freie Durchsicht im unteren Drittel.

Marktschirm

Marktschirme eignen sich aufgrund des einfachen und schnellen Auf- und Abbaus besonders für Wochenmärkte.

Mastverlängerung

Mit einer Mastverlängerung kann man eine größere Durchgangshöhe bzw. Bodenfreiheit des Schirmes erreichen.

Mauerkonsole

Die Mauerkonsole dient zur Montage von Schirmen und Markisen an einer Wand.

MAY Schirm-Systeme

Anton May gründete 1983 das Unternehmen May Schirm-Systeme. Der deutsche Schirmhersteller wird heute in der zweiten Generation geführt. May ist bestrebt, auch mittels Sonderanfertigungen, allen Wünschen der Kunden gerecht zu werden. May Schirmsysteme produziert Allwetterschirme (Ampelschirme, Mittelmast-Schirme) für den privaten und gewerblichen Bereich.

Mittelmastschirm

Bei Mittelmastschirmen befindet sich das Standrohr unter der Schirmfläche. Durch die zentrale Platzierung bietet dieser Schirm höchste Stabilität.

Mobile Verankerung

Mit einer mobilen Verankerung lässt sich die Raumaufteilung einer Gastronomie schnell und einfach verändern, da sich der Schirm mittels der mobilen Verankerung bewegen lässt.

Montage

Die Montage ist der Zusammenbau vorproduzierter Teile vor Ort.

Motorantrieb

Mit einem Motorantrieb wird der Schirm elektronisch bedient - entweder mit per Knopf oder mittels einer Fernbedienung, was eine sehr elegante und bequeme Lösung ist.

Möbelfreiheit

s. Bodenfreiheit

MR. T.

Mr. T. ist Beleuchtungssystem, das in das Ausfallprofil integriert wird. Der Name MR. T. ergibt sich aus der Form der Halogenstrahler.


N

Natureloxiert

Als natureloxiert wird eine Oberflächenveredelung bezeichnet, die einen Oxidationsschutz bewirkt. Das Material wird durch die Veredelung haltbarer gemacht. Die natürliche Aluminium-Farbe bleibt bei dem Prozess erhalten.

Neigungswinkel

Der Neigungswinkel bestimmt, wie stark sich eine Markise im ausgefahrenen Zustand neigt. In der Regel beträgt der Neigungswinkel 15 Grad. Um den Winkel variabel einstellen zu können, ist ein Super-Sunlift oder eine Kipp-Neigungstechnik notwendig. Normalerweise wird bei der Montage ein fixer Winkel eingestellt.

Neubezug

s. Schirmbespannung

Nivellieren

Nivellieren ist das Herstellen ebener Flächen ohne oder mit gleichmäßigem Gefälle für die spätere Bebauung. Dazu werden Unebenheiten durch Abtragen entfernt oder befüllt.

Nothandkurbel-Motoren

Nothandkurbel-Motoren sind mit einem Getriebe ausgestattet, sodass im Falle eines technischen Defekts oder eines Stromausfalls die Markise mittels einer Nothandkurbel bedient werden kann.


O

Offene Gelenkarmmarkise

Offene Gelenkarmmarkisen haben keine Profile, die Tuch und Technik vor Witterungseinflüssen schützen. Offene Gelenkarmmarkisen eignen sich deswegen für die Installation unter Balkondecken und Dachvorsprüngen. Für die Gelenkarmmarkisen gibt es einen zusätzlichen Regenschutzdach.

Orchesta

Orchestra ist ein Markisenstoff, der für einen wirkungsvollen Sonnenschutz steht. Orchestra schützt dauerhaft und zuverlässig vor Wind und Wetter, Helligkeit, Hitze und UV-Strahlen. Die 100 Prozent spinndüsengefärbte Sunacryl-Faser ist aufgrund der Outdoor-Spezial-Imprägnierung Cleanguard dauerhaft farbbeständig, schmutz- und wasserabweisend sowie reißfest. Der Markisenstoff hat ein Gewicht von ca. 295 g/m³ und  wurde speziell für die Verwendung im Außenbereich entwickelt. Der Schirmhersteller Tophoven bietet diesen Markisenstoff für die Bespannung von Sonnenschirmen an.


P

Pergola

Die Pergola Sunrain ist eine Markise mit Terrassenfaltdach. Sie bietet optimalen Schutz vor Sonne, Regen und Wind. Die Pergola Sunrain eignet sich daher besonders für die Gastronomie, kann aber auch im privaten Bereich eingesetzt werden. Die Markise kann bequem mit einem Funkmotor gesteuert werden.

Pfette

Die Pfette ist ein elementares Bauteil der patentierten Leiner Sunrain-Markise. Die Pfette verhindert ein Durchhängen des Markisentuchs. Durch die Spannung des Tuches kann das Regenwasser besser ablaufen. Die Markise ist mit zwei Pfetten ausgestattet.

Plattenständer

Plattenständer werden mittels Betonplatten beschwert, sodass sie der Sonnenschirm einen stabilen Halt hat. Plattenständer brauchen kein eigenes Fundament und sind dadurch flexibel nutzbar.

Polyester

Polyester sind Polymere mit Esterfunktionen in ihrer Hauptkette. Polyester ist ein Gewebe, das häufig für die Schirmbespannung benutzt wird. Es gibt vielerlei Unterschiede der Polyesterbespannung und Grammaturen. Spinndüsengefärbte Polyesterbespannungen beispielsweise weisen eine deutlich erhöhte Haltbarkeit auf.

Precontraint 302

Precontraint 302 ist ein Hochleistungsgewebe aus PVC. Es ist 100 Prozent wasserdicht und hoch reißfest. Außerdem ist das Gewebe geruchsneutral und schwer entflammbar. Selbst weiße Tücher haben einen Lichtschutzfaktor von 80.

Pulverbeschichtung

Die Pulverbeschichtung ist ein Beschichtungsverfahren zur Oberflächenveredelung für Metalle. Bei dem Beschichtungsverfahren werden die Aluminium-Bestandteile mit Pulverlack beschichtet. Die neue Pulverbeschichtung ist gegenüber der üblichen Beschichtung besonderes resistent und bringt eine hohe Widerstandsfähigkeit und Farbbeständigkeit mit sich. Deswegen werden pulverbeschichtete Metalle besonders gern für hochwertige Schirme und Markisen verwendet.

PVC-Gewebe

siehe Precontraint 302 


 Q 

Quellgarn

Quellgarn ist eine besondere Garnsorte, die bei Kontakt mit Wasser aufquillt. Quellgarn wird häufig beim Konfektionieren von Sonnenschirmen mit Regenschutz verwendet. Die Nadel, die beim Nähen benutzt wird, ist größer als das Garn, sodass bei der Produktion minimale Löcher entstehen. Durch die Verwendung von Quellgarn, das bei Regen aufquillt, wird der Schirmbezug versiegelt. So wird ein Schirm wetterbeständiger und zum Allwetterschirm.

Querpfette

siehe Pfette 


 R

RAL

Als RAL – Farbe werden normierte Farben bezeichnet. Jeder Farbe des Farbkatalogs ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet.

Raucherschirm

Nach Einführung des Nichtrauchergesetztes in der Gastronomie bietet ein Raucherschirm einen angenehmen Aufenthaltsort im Außenbereich. Raucherschirme werden auch als Raucherlounge bezeichnet. Sie können mit Heizstrahlern, Beleuchtung und Lautsprechern ausgestattet werden.

Regenabfluss

Hat die Markise die erforderliche Neigung von 15 Grad, dann kann das Wasser kontrolliert ablaufen. Nicht alle Markisen eignen sich als Regenschutz. Wird das Tuch einer Markise nass eingerollt, dann muss darauf geachtet werden, dass die Markise anschließend schnell wieder zum Trocknen ausgefahren wird, da sich ansonsten Stockflecken bilden können.

Regenbeständigkeit

Acryltücher und Precontraint 302 (PVC) haben eine unterschiedliche Regenbeständigkeit. Markisen mit Acryltüchern könnten bei leichtem Regen und entsprechender Neigung eingesetzt werden. Für starken Regen eignen sich Markisentücher aus Precontraint 302 (PVC), da diese eine Wasserdichte von 100 Prozent haben.

Regenrinne

Regenrinnen gibt es verschiedene. Bei Terrassendächern und Markisen ist die Regenrinne  im Ausfallprofil integriert und gewährleistet einen kontrollierten Wasserablauf. Bei Sonnenschirmen ist die Regenrinne ein textiles Verbindungsstück zwischen zwei und mehr Sonnenschirmen. Mithilfe der Regenrinnen kann der Übergang zwischen den Schirmen geschlossen werden, sodass sie wie ein großes Terrassendach wirken.

Regenschutzdach

Das Regenschutzdach bietet offenen Gelenkarmmarkisen Schutz vor Witterung und Schmutz. Vor allem wenn die Markise an einer ungeschützten Fassade montiert ist, empfiehlt es sich, ein Regenschutzdach zu wählen. Alternativ können Halbkassetten- oder Kassettenmarkisen eingesetzt werden.

Regenwächter

Der Regenwächter ist ein Sensor, der feststellt, ob es regnet. Bei Niederschlag fährt die Markise dann automatisch ein. Der Regenwächter kann nur installiert werden, wenn ein elektrischer Antrieb vorhanden ist.

Regenwiderstandsklasse

Markisen werden nach der europäischen Norm EN 13561 geprüft und in drei Klassen unterteilt. Regenwiderstandsklasse 0 ist nicht für den Gebrauch bei Regen geeignet. Regenwiderstandsklasse 2 hingegen hat mit 56 Liter pro Quadratmeter/Stunde den besten Regenschutz.

Rohrhalter

Rohrhalter sind Verbindungsstücke, die die Tuchwelle an den äußeren Enden mit dem Tragrohr der Markise verbinden.

Rollensockel

Ein Rollensockel ist ein Sonnenschirmsockel, der leicht verschoben werden kann. Die Schirme können mithilfe eines Rollensockels leicht und schnell umplatziert werden.


S

Schabracke

siehe Volant

Schallschutzschirm

Schallschutzschirme sollen den Lärm dämmen. Siehe Lärmschutzschirm.

Schieber-Spannhebel-System

Das Schieber-Spannhebel-System dient zur schnellen und einfachen Öffnung und Schließung des Schirms.

Schirmbespannung

Der textile Teil eines Sonnenschirms wird Schirmbespannung genannt. Andere Bezeichnungen sind Schirmmenbran, Schirmüberzug oder Überzug. Für die Haltbarkeit ist das verwendete Gewebe entscheidend. Ein weiteres Qualitätskriterium ist der UV-Schutz, welcher stark variieren kann.

Schirmfläche

Die Schattenfläche, die ein Sonnenschirm abdeckt, wird als Schirmfläche bezeichnet. Der Schirm wird dabei von oben betrachtet. Die tatsächlich Schattenfläche weicht allerdings je nach Tageszeit, Jahreszeit und geographischer Breite ab.

Schirmmast

Der Schirmmast ist ein zentrales Bauteil eines Schirms. Bei kleineren Schirmen wird der Schirmmast auch Schirmstock genannt. Der Durchmesser eines Schirmasts ist entscheidend für die Stabilität und die Verwendung einer geeigneten Verankerung.

Schirmmembran

Die Schirmmembran ist der textile Schirmbezug. Synonym zu: Schirmbespannung.

Schirmsockel

Der Schirmsockel, der häufig auch als Schirmständer bezeichnet wird, stellt die Verankerung der Sonnenschirme dar. Schirmsockel bieten mehr Flexibilität als eine feste, stationäre Verankerung. Schirmsockel gibt es mit ganz unterschiedlichem Material: Betonsockel, Granitsockel, Steinsockel und Metallständer. Unterschieden werden auch die verschiedenen Bauweisen wie z.B. Rollensockel, Plattenständer etc.

Schirmständer

Ein Schirmständer wird für die mobile Verankerung von Sonnenschirmen genutzt. Synonym zu: Schirmsockel.

Schlitzabdeckung

Werden Kuppelanlagen montiert, entstehen zwischen den einzelnen Anlagen Bereiche, die nicht durch das Markisentuch abgedeckt werden. Um trotzdem einen Schutz vor Regen gewährleisten zu können, wird auf der Federwelle ein Schlitzabdecktuch, dass sich beim Ein- oder Ausfahren automatisch mit bewegt.

Schmalmarkise

Eine Schmalmarkise ist die ideale Lösung für schmale Bausituationen. Bei der Schmalmarkise überkreuzen sich die Gelenkarme so, dass der Ausfall größer ist als die Breite.

Schnellspannsystem

Einige Großschirme lassen sich mithilfe von Schnellspannsystemen bedienen. Der Vorteil eines Schnellspannsystems: Der Schirm lässt sich in kürzester Zeit öffnen. Schnellspannsysteme basieren häufig auf Teleskopsystemen.

Schutzhülle

Schutzhüllen schützen Sonnenschirme vor Fremdeinwirkungen. Je nach Hersteller werden die Schutzhüllen entweder jeden Abend über den Schirm gestülpt oder bei längeren Schlechtwetterperioden sowie im Winter. Schutzhüllen bestehen aus wasserdichtem Textil- oder PE-Gewebe. Mit einer Schutzhülle kann die Lebensdauer des Schirms deutlich erhöht werden, weil so vor allem die Schirmdecke vor Wettereinflüssen geschützt wird. Zur praktischen Anwendung werden die Schutzhüllen für Großschirme häufig mit einem Handstab und Reißverschluss gefertigt.

Seilzug

Der Seilzug ist ein Öffnungsmechanismus bei Schirmen. Besonders beliebt ist der Seilzug bei Schirmen mit der Spannweite von drei und fünf Metern. Der Öffnungsmechanismus mit Seilzug funktioniert mittels einer Umlenkrolle oder eines Flaschenzugs. Das System genauso simpel wie gut: wartungsfrei, ausfallsicher und leichtgängig.

Seitenbehang

Beim Seitenbehang handelt es sich um eine textile Wandfläche, die an speziellen, nachrüstbaren Haltern an den Speichen des Schirms befestigt werden kann. Die Seitenbehänge können je nach Bedarf als Sichtschutz, Windschutz, Werbefläche oder Schallschutz verwendet werden.

Seitenbahnenlängung

Das Markisentuch wird mit einem Federsystem permanent auf Spannung gehalten. Die Nähte und Säume der Markise dienen dabei als Verstärkung. Vor allem die Seitenbahnen sind zusätzlich der Wirkung des Windes ausgesetzt. Durch diese Kräfte kann es zu einer Längung des Materials kommen, das zu herabhängenden Seitensäumen führt.

Senkrechtmarkise

Die Senkrechtmarkise ist ein unauffälliger und funktioneller Sonnenschutz für senkrechte Fassaden und Fensterflächen. Die Markise fällt durch ihr Eigengewicht nach unten. Die Raumtemperatur kann dadurch angenehm gestaltet werden. Im eingefahrenen Zustand verschwindet das Tuch vollständig.

Servomechanik

Die Servomechanik ist ein von BaHaMa patentiertes zwei Hebel-Öffnungssystem für Schirme der Serien Event und Jumbrella: wartungsfrei, ausfallsicher, abschließbar.

Sicherheitsschalter

Sicherheitsschalter nach EN 1088 haben die Aufgabe, die elektronischen Funktionen eines Schirms im Fall einer Gefährdung zu unterbinden. Dazu muss ein Sicherheitskreis durch den Sicherheitsschalter unterbrochen werden.

Sockelständer

Sockelständer dienen zur temporären Aufstellung von Sonnenschirmen.

Sonnenbahndiagramm

Ein Sonnenbahndiagramm ist die visualisierte Darstellung des Sonnenstandes in Abhängigkeit von der geographischen Position (Länge, Breite, Stadt) über das Jahr hinweg.

Sonnenschirm

Ein Sonnenschirm bietet eine angenehme Schattenfläche und Schutz vor Sonnenstrahlen. Sonnenschirme werden in verschiedene Gruppe klassifiziert: Ampelschirm, Allwetterschirm, Holzschirm, Balkonschirm, Gastronomieschirm etc. Sonnenschirme gibt es in verschiedenen Größen und Farben.

Sonnenwächter

Der Sonnenwächter ist ein Sensor, der die Sonneneinstrahlung prüft und eine elektrisch betriebene Markise automatisch je nach Sonneneinstrahlung aus- bzw. einfährt. Der Sonnenwächter ist in der Regel mit einem Windwächter kombiniert, sodass die Markise entsprechend auf die Witterungsverhältnisse reagieren kann.

Speiche

Als Speiche werden die Stäbe bezeichnet, an denen die Bespannung befestigt wird.

Spinndüsengefärbt

Ist ein Garn nicht nur von außen, sondern auch von innen eingefärbt, wird es als spinndüsengefärbt bezeichnet. Spinndüsengefärbt stellt ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für Sonnenschutzstoffe dar: Ist ein Garn spinndüsengefärbt, dann weist es eine deutlich höhere Lichtechtheit auf als herkömmliche Stoffe. Das bringt eine wesentlich längere Haltbarkeit mit sich. Ein spinndüsengefärbter Stoff sieht aus wie Karotte (durchgefärbt).

Standmarkise

Eine Standmarkise ist eine freistehende Markise, für die keine aufwendige Wand- oder Deckenmontage erforderlich ist. Sie wird ganz einfach mit Bodenhülsen oder Monageplatten befestigt. Eine Standmarkise stellt einen idealen Schutz vor Sonne und Regenschauern dar. Bei starkem Wind und Unwetter lässt sie sich leicht und kompakt schließen. Die Standmarkise wird einfach per Kurbel beidseitig über Gelenkarme geöffnet und geschlossen.

Standrahmen

Wenn keine Ankerhülsen verwendet werden dürfen, stellt der Standrahmen eine alternative Befestigungsmöglichkeit dar. Ein Standrahmen bietet den Vorteil, dass er mobil ist und dadurch sehr flexibel eingesetzt werden kann. Bei Kleinschirme werden Standrahmen mit Sand oder Wasser beschwert. Wird der Schirm jedoch in einem professionellen Umfeld aufgestellt, wird ausschließlich Stein, Stahl und Marmor eingesetzt.

Standrohr

Das Standrohr ist die zentrale Säule von Sonnenschirmen. Es kann rund oder vieleckig sein. Bei Ampelschirmen befindet sich dieses Rohr neben der Schirmfläche, trägt jedoch die Hauptlast des Schirms.

Stern-Möbel

Das Unternehmen Stern GmbH & Co. KG mit Sitz in Affalterbach gibt es seit mehr alsüber 60 Jahren. Stern Garten- und Freizeitmöbel konzentriert sich ausschließlich auf Outdoor-Möbel.

Stranggepresstes Aluminium

Der Werkstoff Aluminium kann unter hohem Druck verformt werden. Aluminium wird durch eine Form gepresst. Das Ergebnis sind z.B. die Profile, die beispielsweise für den Kasten von Kassettenmarkisen verwendet werden.

Stützstrebe

Alle Stäbe, die keinen direkten Konakt zur Bespannung haben, werden als Stützstrebe bezeichnet, weil sie die Speichen abstützen.

Sunvision

Sunvision ist ein gelochtes Gewebe, das mehr Durchsicht bietet als andere Gewebearten. Häufig findet die Sunvision Anwendung bei Volants und Seitenbehängen.

Super-Sunlift

Mithilfe des Super-Sunlifts kann die Neigung der Gelenkarme über einen Kurbelantrieb ganz leicht und stufenlos verstellt werden. Auf diese Weise kann die Markise dem jeweiligen Stand der Sonne angepasst werden.

SZ

SZ ist eine Senkrechtmarkise mit ZIP-System. Die Reißverschlussführung in den seitlichen Führungsschienen (ZIP) ermöglicht eine windstabile Senkrechtmarkise.


T

Teleskopsystem

Sonnenschirme, die über ein Teleskopsystem verfügen, werden nicht nach unten, sondern nach oben hin geschlossen. Das hat den Vorteil, das umstehende Möbel vor dem Schließen nicht zur Seite geräumt werden müssen (wichtiges Merkmal ist die Bodenfreiheit).

Teflonbeschichtung

Ein mit Teflon beschichteter Stoff wird öl- und wasserabweisend, Flüssigkeiten prallen an ihm einfach an.

Terrassenfaltdach

Beim Terrassenfaltdach wird das Markisentuch nicht aufgerollt, sondern gefaltet. Sonnenschutzanlagen mit Terrassenfaltdach sind Dank der Querpfetten besonders windstabil. Durch das Faltsystem hält die Markise - abhängig von der Größe - Windstärken bis zu neun Beaufort problemlos aus. Terrassenfaltdächer sind eine Alternative zu festen Terrassenüberdachungen.

Tischfreiheit

Die Tischfreiheit gibt den Abstand vom Schirm zum Boden wieder. Sie spielt vor allem in der Gastronomie eine wichtig Rolle: Nur wenn ausreichend Tischfreiheit vorhanden ist, kann der Schirm unkompliziert geschlossen werden.

Tophoven

Tophoven ist ein junges, mittständisches Unternehmen mit deutschem Standort. Seit 1998 ist das Kerngeschäft des Unternehmens Werbe-Großschirme für die Industrie sowie die Ausstattung von Gastronomie-Objekten mit Schirmen und Windschutzsystemen.

Tragrohr

Am Tragrohr sind die Arme mit den Gelenkarmen und die Befestigungskonsolen angebracht. Das Konsolrohr bzw. Tragrohr ist in der Regel aus Stahl.

Tuchwelle

Auf der Tuchwelle wird das Markisentuch aufgerollt. Sie ist in der Regel aus Stahl und hat einen Schlitz, in den das Markisentuch reingeschoben wird. Der Antrieb der Markise befindet sich in der Tuchwelle und kann per Motor oder Getriebe angetrieben werden.


 U

Unterglasmarkise

Unterglasmarkisen werden unter Glasterrassendächern montiert und stellen einen zusätzlichen Sonnenschutz unter dem Glasdach dar. Vorteile von Unterglasmarkisen sind z.B. die einfache Montage. Weil die Markise kaum äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, kann eine Langlebigkeit garantiert werden.

UV-Strahlung

Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) ist eine elektromagnetische Strahlung. Die wichtigste natürliche Quelle für UV-Strahlen ist die Sonne, denn Sonnenstrahlen bestehen aus wärmespendender Infrarotstrahlung, Licht und UV-Strahlung. UV-Strahlen werden in verschiedene Wellenlängenbereiche unterteilt:

  • 400nm bis 320nm = nahes UV (UV-A)
  • 320nm bis 280nm = mittleres UV (UV-B)
  • 280nm bis 200nm = fernes UV (UV-C)
  • 200nm bis 1nm ist für den Sonnenschutz nicht von belang

UV-A und UV-B durchdringen die verschiedenen Luftschichten und verursachen z.B. Sonnenbrand, wohingegen UV-C bereits in der Ozonschicht absorbiert werden.

Bei Sonnenschirmen und Markisen sind die Strahlen mit einer Wellenlänge von 400nm bis 1nm relevant. Diese liegen zwischen dem sichtbaren Sonnenlicht und der Röntgenstrahlung.

UV-Schutz

Bei Schirmen gibt es verschiedene Standards um den UV-Schutz zu definieren. Für den Verbraucher ist es schwer, zu einer Entscheidungsfindung zu kommen, da die Standards teilweise stark voneinander abweichen. Es gibt unterschiedliche Grundkriterien z.B. nasses / trockenes Textil, gedehnt / nicht gedehnt.

Um den UV-Schutz von Textilien bestimmen zu können, gibt es vier Standards:

  • UV Standard 801

  • AS/NZS 4399:1996 – austral.-neuseel. Standard

  • EN 13758-1

  • AATCC 183 


V

Vario-Volant

Ein Vario-Volant ist ein aufrollbares Tuch am Ausfallprofil der Markise, das eine individuelle Anpassung an den Sonnenverlauf bietet. Besonders bei tief stehender Sonne ist ein Vario-Volants vorteilhaft, da auf diese Weise der Schattenbereich vergrößert werden kann.

Verankerung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Schirm zu verankern (Bodenhülse, Betonsockel, Granitsockel, Rollensockel, Plattenständer, Wandkonsole, Montageplatte). Die genannten Verankerungen helfen, den Schirm sicher aufzustellen.

Volant

Ein Volant ist ein angenähter Besatz an einem textilen Produkt wie einem Sonnenschirm oder einer Markise. Der Volant hat in erster Linie eine optische Bedeutung, er kann aber bei tiefstehender Sonne auch Schatten bieten. Es gibt die Ausführung mit Volant (klassisch), wobei der Volant dabei wellenförmig oder gerade sein kann, und die Volantausführung ohne Volant (modern). Volants eignen sich außerdem als Werbefläche für den gewerblichen Bereich.


W

Wasserdichtheit

Die Wasserdichtheit einer Markise ist abhängig vom Material und von der Verarbeitung. Die Wasserdichtheit wird häufig in der Höhe einer Wassersäule angeben. Wenn eine bestimmte Wasserhöhe auf dem Tuch überschritten wird, ist das Tuch nicht mehr wasserdicht. Üblicherweise hält ein Markisentuch eine Wassersäule von ca. 300 mm stand. Markisentücher aus PVC dagegen sind sondern absolut wasserdicht. Um undichte Nähte zu vermeiden, werden diese nicht genäht sondern verschweißt. Das Tuch ist dadurch unabhängig von der Regenmenge wasserdicht.

Wassersack

Hat die Markise eine zu geringe Neigung, dann besteht die Gefahr, dass sich Wassersäcke bilden. Das Tuch hängt durch und das Wasser kann nicht ablaufen. Eine Folge können Beschädigungen an der Markise sein.

Wassersäule

Die Wassersäule symbolisiert den Wasserdruck, den ein Material aushält, bevor das Wasser durchdringt. Die Angabe der Wasserdichtigkeit von Materialien erfolgt i.d.R. in mmWS (Millimeter Wassersäule). Je höher die Wassersäule eines Materials ist, desto höher ist der Druck, dem es standhält und desto höher ist entsprechend auch seine Wasserdichtigkeit.

Weißbruch

Weißbruch ist ein lichtstreuendes Phänomen, das in bestimmten Teilen einer gedehnten Kunststoffprobe sichtbar wird (transparent oder farbig).

Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich

Das Tuch wird an den Nähten doppelt zusammengelegt und genäht. Beim Aufrollen kommt es zu verschiedenen Wickeldurchmessern. Die Armspannung und das Durchhängen der Profile sorgen mit den unterschiedlichen Durchmessern für die Welligkeit. Besonders Acryltücher, die bei Regen eingesetzt werden, neigen zu Welligkeit. 

Werbeschirm

Sonnenschirme eignen sich optimal zur Präsentation von Unternehmen und deren Produkten und Leistungen. Werbeschirme fügen sich gut in die jeweilign Umgebung ein und sind vielseitig einsetzbar. Werbeschirme können darüber hinaus z.B. bei Promotion-Events oder auf Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Neben der eigentlichen Zweck - dem Schattenspenden - bringt der Werbeschirm auch einen Marketingeffekt mit sich. Siehe auch Aufdruck.

Wetterbeständigkeit

Schirme und Markisen können durch spezielle Materialien oder Veredelungen wetterbeständiger gemacht werden. Durch die Modifikation werden Sonnenschirme und Markisen langlebiger.

Wind-Protect-System (WPS)

Das WPS ist eine Erfindung des Markisenherstellers LEINER. Dabei werden die Stützen variabel am Ausfallprofil befestigt. Sie sorgen dafür, dass Gelenkarmmarkisen auch bei höheren Windstärken weiter genutzt werden können. Die Markise wird durch die Stützen vor Windbeschädigungen geschützt.

Windschutz

Windschutzelemente schützen die Bereiche z.B. in der Gastronomie vor seitlichem Wind. Darüber hinaus diesen sie als Blickschutz.

Synonym: Windschutzwände

Windstärke

s. Beaufort

Für viele Sonnenschirme werden Windstärken angegeben, bis zu denen die Schirme stabil bleiben und nicht geschlossen werden müssen (Beaufortskala).

Windwächter

Ein Windwächter steuert die Markise bzgl. der aktuellen Windgeschwindigkeit. Ab einer gewissen Windgeschwindigkeit wird die Markise durch den Windwächter automatisch eingefahren, damit kein Schaden an der Markise verursacht werden kann. Voraussetzung für den Einsatz von Windwächtern ist eine elektronisch betriebene Markise.

Windwiderstandklasse

Markisen werden in vier verschiedene Widerstandklassen aufgeteilt. Windwiderstandsklasse 0 (nach DIN EN 13561) entspricht einem Produkt, dass die Anforderungen der Windklasse 1 nicht erfüllt. Ist eine Windwiderstandsklasse 1 angegeben, so darf die Markise bis zu einer Windstärke von maximal 4 ausgefahren bleiben. Windwiderstandsklasse 2 bedeutet, dass die Markise bis zu einer Windstärke von 5 geöffnet werden kann. Bei Windwiderstandklasse 3 darf die Markise bis maximal 6 Windstärken ausgefahren bleiben. Abhängig ist die Widerstandklasse aber auch von der Montage. Wird die Markise z.B. auf Beton montiert, so ist die angegebene Klasse gewährleistet. Bei leichteren Baumaterialien (z.B. Porenbeton) kann der Windwiderstand nicht garantiert werden.


 X


Y


 Z

Zangenberg

Seit mehr als 150 Jahren hat sich die Firma Zangenberg auf die Herstellung von Schirmen und insbesondere Sonnenschirmen spezialisiert. Zangenberg legt Wert auf Qualität, Funktionalität und Design.

Zwirn

Ein hochwertiges Garn aus 2 Fäden, mit dem Markisenstoffe hergestellt werden.